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Pressemitteilung zum revolutionären Aufstand des iranischen Volkes

By Allgemein, Presse & Mitteilungen, Pressemitteilungen

Eine landesweite Bewegung hat ganz Iran erfasst und ist dabei, einen großen politisch-gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen. Die große Menschenmassen – aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Klassen, Menschen aller Geschlechter, Altersgruppen und ethnischen Zugehörigkeiten –, ist aufgestanden, um einer theokratischen, totalitären Regierung ein Ende zu setzen, die Iran in Krieg sowie in eine ökologische, wirtschaftliche, politische, kulturelle und soziale Zerrüttung geführt hat.

Die Antwort der Regierung auf die Forderungen der Bevölkerung ist – wie seit 47 Jahren – gewaltsame Repression. Ali Chamenei, der Führer des islamischen totalitären Systems, hat wie immer den Befehl zur blutigen Niederschlagung der Proteste erteilt. Jeden Tag werden Kinder und Jugendliche im Iran durch die Revolutionsgarden und andere Repressionskräfte getötet, geblendet, festgenommen und gefoltert. Das Regime versucht durch die Abschaltung des Internets, seine Verbrechen zu verbergen. Doch das geschlossene und mutige Auftreten der Bevölkerung zeigt den festen Willen des iranischen Volkes, diesem theokratischen totalitären Regime ein Ende zu setzen.

Wir erklären unsere uneingeschränkte und bedingungslose Solidarität mit dem iranischen Volk und unterstützen jede Maßnahme, die dazu beiträgt, diese Bewegung zu stärken, zu verbreitern und ihre Vielfalt zu bewahren. Zugleich rufen wir die im Ausland lebenden Iraner:innen dazu auf, zur Unterstützung der Kämpfe des iranischen Volkes alle medialen Möglichkeiten und öffentlichen Plattformen zu nutzen sowie den Kontakt zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und deutschen Parteien zu suchen, um zu informieren und die deutsche Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Die Sichtbarkeit dieser Kämpfe trägt zum Schutz der Protestierenden bei.

Wir fordern die Bundesregierung und die Europäische Union auf:

  1. Die Verbrechen der iranischen Regierung gegen die Menschenrechte klar und unmissverständlich zu verurteilen und mit allen diplomatischen und wirtschaftlichen Druckmitteln den Kampf des iranischen Volkes zu unterstützen.
  2. Die Konten der Verantwortlichen des Regimes und ihrer Familien in der Europäischen Union zu sperren.
  3. Die Abschiebungen iranischer Geflüchteter nach Iran zu stoppen.
  4. Die „Islamischen Revolutionsgarden“ auf die Liste terroristischer Organisationen zu setzen.
  5. Die scheinbar kulturell-religiösen Einrichtungen des Regimes in Europa zu schließen. In einem theokratischen Staat sind kulturell-religiöse Institutionen nicht unabhängig, sondern dienen ausschließlich den politischen Zielen des Regimes.
  6. Alle verfügbaren Mittel zu nutzen – ohne Zugeständnisse an die islamische totalitäre Regierung –, um Druck auf dieses Regime auszuüben und die Freilassung politischer Gefangener, einschließlich der Doppelstaatsbürger-Geiseln, zu erreichen.

Abschließend wünschen wir, dass diese revolutionäre Bewegung zur Etablierung eines politischen Systems führt, die auf Demokratie, Menschenrechten, Säkularismus und Rechtsstaatlichkeit beruht, und dass die Menschen in Iran ein würdiges und freies Leben führen können.

Iranische Gemeinde in Deutschland

Intersektionalen Sexismus erkennen und bekämpfen

By Laufende Projekte, Projekte
Das Projekt „Intersektionalen Sexismus erkennen und bekämpfen“ dient zur Sensibilisierung und Schulung in Bezug auf intersektionalen Sexismus. Frauen mit Migrationshintergrund erfahren sytsemische Diskriminierung, worauf wir durch Workshopformate aufmerksam machen wollen. Es sollen bestehende Probleme aufgezeigt und Lösungsansetze entwickelt werden.
Ein Projekt gegen intersektionalen Sexismus ist wichtig, weil Diskriminierung nie eindimensional ist: Frauen erleben Ungleichbehandlung je nach Herkunft, Hautfarbe, sozialem Status, Religion, sexueller Orientierung oder Behinderung unterschiedlich und oft gleichzeitig. Diese sich überschneidenden Benachteiligungen bleiben in klassischen Gleichstellungsansätzen häufig unsichtbar. Durch gezielte Projekte können diese komplexen Erfahrungen sichtbar gemacht, betroffene Frauen gestärkt und strukturelle Barrieren abgebaut werden. Gegenseitiges Empowerment spielt dabei eine zentrale Rolle: Wenn Frauen einander unterstützen, Wissen teilen und solidarische Netzwerke bilden, entsteht ein Raum, in dem individuelle Stärke zu kollektiver Kraft wird. So können Frauen nicht nur persönliche Entwicklung erfahren, sondern gemeinsam Veränderungen anstoßen, die zu mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit in der gesamten Gesellschaft führen.

Fördermittelgeber & Partner

Projektkoordination

Laura Montanaro
Laura Montanaro leitet gemeinsam mit Tabitha Kühn von Oktober bis Dezember das Projekt „Intersektionalen Sexismus erkennen und bekämpfen“.  Zusätzlich leitet sie das Projekt „Ehrenamt in Bewegung – Ein Engagementkarussel“. Sie hat an der HMKW in Berlin sowie an der HSD in Düsseldorf studiert und ist als passionierte Kulturmanagerin seit 2021 für die IGD tätig.
Kontakt: Laura Montanaro
Tel.: 0163 367 60 16
E-Mail: laura.montanaro@iranischegemeinde.de
instagram:@engagementkarussell
Tabitha Kühn

 

Tabitha Kühn hat Politische Kommunikation (M.A.) an der Freien Universität Berlin und der University of California, Berkeley, studiert. Sie arbeitete zunächst in den USA und später in Berlin als Projektmanagerin. Bei der Iranischen Gemeinde in Deutschland ist sie neben der Projektkoordination für das FIVE-Teilprojekt in Berlin auch als Projektleiterin für „Frauen in Aktion“ zuständig. Die interkulturelle Arbeit im Bereich der Integration liegt ihr sehr am Herzen. Gemeinsam mit ihrem Team setzt sich Tabitha Kühn durch Workshops, Handlungsempfehlungen und Kooperationen für eine inklusivere Gesellschaft ein.

E-Mail: tabitha.kuehn@iranischegemeinde.de

FIVE – Fit und verbunden gegen Einsamkeit

By Laufende Projekte, Nicht kategorisiert, Projekte

Im Rahmen des Modellprojekts „Fit und verbunden gegen Einsamkeit“ (FIVE) des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) engagiert sich die Iranische Gemeinde in Deutschland als Träger eines von sechs bundesweiten Teilprojekten für mehr Zusammenhalt, gesellschaftliche Teilhabe und ein solidarisches Miteinander.

Denn: Einsamkeit ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, von der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte überdurchschnittlich stark betroffen sind. Durch unser großes Netzwerk an Akteur:innen aus Politik, Zivilgesellschaft und Vereinen möchten wir eine lokale „Allianz zur Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit“ gründen. Ziel ist es, für das Thema zu sensibilisieren, Begegnungen und soziale Teilhabe zu fördern.

 

Ob beim Schach, Tanzen oder Wandern – beim Sport geht es um weit mehr als Bewegung. Es geht um Begegnung, Miteinander und das Gefühl, Teil der Gemeinschaft zu sein. Genau diese verbindende Kraft des Sports steht im Zentrum von FIVE: Wir wollen Menschen zusammenbringen, die verstärkt von Einsamkeit bedroht sind und dabei ihr Gemeinschaftsgefühl und ihre Gesundheit stärken.

Das Modellprojekt wird durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Das Projekt ist Teil der Fortsetzung der Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit. Die ressortübergreifende Strategie wurde im Dezember 2023 verabschiedet, umfasst über hundert Maßnahmen und wird gemäß Koalitionsvertrag für die 21. Legislaturperiode fortgeschrieben.

Weitere Informationen zu allen Teilprojekten finden Sie hier: Fit und verbunden gegen Einsamkeit.

Fördermittelgeber & Partner

Projektkoordinatorin

Tabitha Kühn

 

Tabitha Kühn hat Politische Kommunikation (M.A.) an der Freien Universität Berlin und der University of California, Berkeley, studiert. Sie arbeitete zunächst in den USA und später in Berlin als Projektmanagerin. Bei der Iranischen Gemeinde in Deutschland ist sie neben der Projektkoordination für das FIVE-Teilprojekt in Berlin auch als Projektleiterin für „Frauen in Aktion“ zuständig. Die interkulturelle Arbeit im Bereich der Integration liegt ihr sehr am Herzen. Gemeinsam mit ihrem Team setzt sich Tabitha Kühn durch Workshops, Handlungsempfehlungen und Kooperationen für eine inklusivere Gesellschaft ein.

Offener Brief der Iranischen Gemeinde in Deutschland an den DGB und ver.di

By Allgemein

Berlin, 06.06.2025

Sehre geehrte Damen und Herren,

wir, die Iranische Gemeinde in Deutschland e. V. (IGD), erklären unsere Solidarität mit den Lkw-Fahrer:innen im Iran. Sie erheben sich – trotz des massiven Drucks der repressiven Regierung der Islamischen Republik – für ihre existenziellen Rechte und die Rechte der unterdrückten Bevölkerung. In 152 Städten und 30 Provinzen des Landes sind sie in den Streik getreten.

Die Lkw-Fahrer:innen bilden das Rückgrat des iranischen Straßengüterverkehrs und spielen eine entscheidende Rolle bei der Versorgung mit und dem Transport von Waren, Lebensmitteln, Treibstoff und anderen lebensnotwendigen Gütern. Dennoch sieht sich diese hart arbeitende Berufsgruppe mit wachsender Ungerechtigkeit, Ausgrenzung sowie wirtschaftlichem und sicherheitspolitischem Druck konfrontiert.

In den letzten Jahren hatten sie mit zahlreichen wirtschaftlichen Krisen zu kämpfen, darunter:

  • die anhaltende und unkontrollierte Erhöhung der Treibstoffpreise, die einen Großteil ihres Einkommens verschlingen,
  • das Fehlen fairer Tarife und die Existenz ungerechter Frachtraten sowie
  • der Mangel an sozialen Absicherungen wie Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung für selbstständige Fahrer:innen.
  • strukturelle Korruption in den zuständigen Behörden und ein intransparentes Quotensystem bei der Frachtvergabe sowie
  • systematische Repression gegenüber Gewerkschaftsaktiven, Verhaftungen von Streikenden und Drohungen mit Fahrzeugbeschlagnahmungen.

Trotz all dieser Repressionen führen die Fahrer:innen ihren Streik friedlich, ausdauernd und entschlossen fort. Sie artikulieren dabei Forderungen, die zu großen Teilen auch die Wünsche der breiten Bevölkerung widerspiegeln: Berufliche Sicherheit, soziale Gerechtigkeit und die sofortige Freilassung aller inhaftierten Streikenden.

Bis heute haben zahlreiche Gewerkschaften weltweit – darunter auch die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF), ihre Unterstützung für den Kampf der Lkw-Fahrer:innen im Iran bekundet.

Wir rufen Sie auf:

  • Veröffentlichen Sie eine offizielle Stellungnahme zur Unterstützung der Streikenden und ihrer sozialen Forderungen;
  • Machen Sie diesen Arbeitskampf in internationalen Arbeits- und Menschenrechtskreisen sichtbar;
  • Setzen Sie sich für die Freilassung der inhaftierten Streikenden ein und erhöhen Sie somit den Druck auf die Islamische Republik;
  • Fordern Sie von der Bundesregierung ein klares und entschlossenes Eintreten gegen die systematische Unterdrückung unabhängiger Gewerkschaftsarbeit im Iran und für die Einhaltung der Menschenrechte.

Mit dieser Solidaritätsbekundung für den Streik der Lkw-Fahrer:innen im Iran möchten wir ihre Stimme hörbar machen. Ihre internationale Unterstützung ist eine wichtige Hilfe in ihrem gewerkschaftlichen und gesellschaftlichen Kampf.

Mit besten und solidarischen Grüßen

Vorstand der Iranischen Gemeinde in Deutschland e.V.

Pressemitteilung: Zum Internationalen Tag der Arbeit 2025

By Allgemein, Presse & Mitteilungen, Pressemitteilungen

Der 1. Mai wird jedes Jahr in vielen Ländern der Welt als Tag der Arbeit begangen.

In diesem Jahr steht der 1. Mai in der Bundesrepublik Deutschland ganz im Zeichen der sich verschlechternden Arbeits- und Lebensbedingungen für Arbeiter:innen, die sich insbesondere unter dem Einfluss von folgenden Faktoren erschwert haben:

  • Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, die zu einem Anstieg der Energiekosten, einem Anstieg der Militärausgaben zu Lasten der Sozialleistungen und einem Rückgang der Kaufkraft der Bevölkerung geführt haben. Außerdem kann der Wirtschaftskrieg, einschließlich des Zollkriegs, das Leben der Arbeiter*innen in naher Zukunft zusätzlich verschlechtern.
  • Neoliberale Wirtschaftspläne, die unter anderem darauf abzielen, die Zahl billiger Arbeitskräfte zu erhöhen, unter dem Vorwand, auf den Weltmärkten konkurrenzfähig zu bleiben.
  • Der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz im Produktions- und Dienstleistungsbereich ohne Rücksicht auf die Interessen der Arbeitnehmer:innen, der zu grundlegenden Veränderungen in der Arbeitsorganisation und Beschäftigungspolitik geführt hat und zunehmend führen wird.

Unter dem Einfluss dieser Faktoren leiden Millionen von Menschen unter chronischer Arbeitslosigkeit, viele Erwerbstätige sind trotz Vollbeschäftigung  verarmt und sehen sich mit dem Risiko von Arbeitslosigkeit, prekäre  Beschäftigung, hohen Mieten, steigenden Energiekosten und sinkenden Sozialleistungen konfrontiert. Nach aktuellen Statistiken ist die Armutsquote in Deutschland im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und betrifft nun 15,5 Prozent der Bevölkerung. Frauen und vor allem Menschen mit Migrationsbiografie sind stärker unter Druck und arbeiten oft als Leiharbeiter:innen oder über Werkverträge bei  Vermittlern und Subunternehmen  zu niedriglöhnen. In dieser Situation erleben wir eine Bedrohung des sozialen Friedens und ein Erstarken populistischer und rassistischer Strömungen.

Auch im Iran findet der Internationale Tag der Arbeit in diesem Jahr unter den erschütternden Auswirkungen tiefgreifender wirtschaftlicher, sozialer, politischer und ökologischer Krisen statt. Millionen von Arbeitnehmer:innen – insbesondere Frauen und junge Menschen– sind arbeitslos, unter die Armutsgrenze gedrängt und verfügen über keinerlei Arbeitsplatz-, Einkommens- oder Existenzsicherheit. Die jüngste Explosionskatastrophe in Bandar Abbas, bei der zahlreiche Arbeitnehmer:innen ums Leben kamen, steht beispielhaft für die katastrophalen Arbeitsbedingungen und die dramatische Lage der Werktätigen im Land.

Angesichts dieser Situation unterstützen wir die Forderungen der Lohn- und Arbeitnehmer:innengewerkschaften in Deutschland, einschließlich des Kampfes gegen jede Form der Diskriminierung am Arbeitsplatz, insbesondere Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und des Geburtsortes, und fordern gleiche Rechte und Chancen für alle, insbesondere im Kontext der Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung. Darüber hinaus unterstützen wir die Forderungen der Gewerkschaften, dass die neue Bundesregierung das Sondervermögen gezielt für die Verbesserung der Infrastruktur und der Lebensbedingungen der Werktätigen in Deutschland einsetzt.

Wir unterstützen ebenso die Kämpfe der Arbeiter:innen und Werktätigen im Iran sowie ihrer offiziell verbotenen Gewerkschaften gegen arbeiterfeindliche Gesetze und sklavenähnliche Arbeitsbedingungen und für die Durchsetzung ihrer gewerkschaftlichen und politischen Rechte – einschließlich des Aufbaus einer säkularen, freien und gerechten Gesellschaft.

Wir unterstützen auch die Kämpfe der iranischen Arbeiter:innen und Werktätigen und ihrer offiziell verbotenen Gewerkschaften für die Durchsetzung ihrer gewerkschaftlichen und politischen Rechte, einschließlich des Aufbaus einer säkularen, freien und gerechten Gesellschaft.

 

Iranische Gemeinde in Deutschland

  1. Mai 2025

Über die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V.

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) ist ein bundesweit agierender Dachverband der iranischen und Iran-stämmigen Community, der im Jahr 2010 in Berlin gegründet wurde. Die IGD setzt sich satzungsgemäß u. a. für die Stärkung der Interessen von in Deutschland lebenden Menschen iranischer Herkunft und deren stärkere Integration sowie Partizipation ein. Der Verein ist unabhängig, überparteilich, überkonfessionell und an säkularen Werten orientiert.

Frohes Nowruz-Fest

By Allgemein

Zum Nowruz-Fest und Beginn des neuen Sonnenjahres 1404
gratulieren wir Ihnen und Ihren Familien herzlich.

Wir wünschen Ihnen, dass die Hoffnungen auf
persönliches Glück, Gesundheit und ErfolgWirklichkeit werden.

 

Projekt GUIDE

By Laufende Projekte

Das GUIDE-Projekt zielt darauf ab, geflüchtete und neu zugewanderte Menschen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf aktiv zu unterstützen, um strukturelle Hürden abzubauen und rassistische Diskriminierung im Alltag zu begegnen. Durch eine aufsuchende, niedrigschwellige Beratung erhalten Betroffene Zugang zu wichtigen Informationen, Unterstützungsangeboten und behördlichen Leistungen, die ihre gesellschaftliche Teilhabe erleichtern.

 

Bekämpfung von Alltagsrassismus:

  • Stärkung der Handlungskompetenzen: Durch gezielte Beratung und Begleitung wird die Selbstbestimmung gefördert, um diskriminierende Strukturen besser zu erkennen und zu überwinden.
  • Gleichberechtigter Zugang zu sozialen Strukturen: Unterstützung bei Bildung, Wohnungssuche und sozialen Diensten hilft, Benachteiligungen abzubauen.
  • Sensibilisierung und Empowerment: Individuelle Beratung in mehreren Sprachen ermöglicht den Betroffenen, ihre Rechte wahrzunehmen und sich gegen Rassismus zu wehren.

Kernmaßnahmen zur Unterstützung:

  • Aufsuchende Beratung in gewerblichen und regulären Unterkünften
  • Begleitung zu Behörden, Unterstützung bei Anträgen und Sprachmittlung
  • Beratung zu Bildung, Arbeit und sozialer Teilhabe
  • Psychosoziale Unterstützung und Verweisberatung bei Diskriminierungserfahrungen
Durch diese gezielten Maßnahmen trägt das Projekt dazu bei, die Lebenssituation rassifizierter Menschen nachhaltig zu verbessern und ihnen eine selbstbestimmte, gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Fördermittelgeber & Partner

Projektmitarbeiter:innen

Anna Kessler
 

 

Azita Shokouhi