Die Iranische Gemeinde

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) versteht sich als bundesweiter Dachverband der iranischstämmigen Community sowie der Menschen aus dem iranischen Kulturkreis in Deutschland. Seit der Gründung im Jahr 2010 in Berlin setzt sich die IGD für die Stärkung der Interessen von in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationsbiografie, insbesondere iranischer Herkunft, ein. Ziel ist die Unterstützung in sozialen, kulturellen und politischen Bereichen, der intensivere Dialog mit politischen Akteur:innen und der Mehrheitsgesellschaft sowie die Verbesserung der jeweiligen Lebenssituation durch Integration, Chancengleichheit und Partizipation und Erfüllung migrantenspezifischer Bedürfnisse.

Wir haben unseren Sitz in Berlin: am politischen Nabel Deutschlands und im Pangea-Haus – dem interkulturellen Begegnungszentrum der deutschen Hauptstadt. Die IGD verbindet somit auch räumlich politische Gremienarbeit, kulturelle Aktivitäten und Flüchtlingsarbeit in besonderer Weise.

Die IGD ist unabhängig, überparteilich, überkonfessionell und an säkularen Werten orientiert.

Unsere Gründungsgeschichte

Am 27. November 2010 wurde der Grundstein der Iranischen Gemeinde in Deutschland e.V. gelegt, als zahlreiche Iraner:innen sich damals im John-F.-Kennedy-Saal im Rathaus Schöneberg versammelten, um einen neuen Verein zu gründen, der die politische Interessenvertretung der in Deutschland lebenden Menschen aus dem iranischen Kulturkreis zum Ziel hat. Bereits 2010 lebten hierzulande schätzungsweise 150.000 iranischstämmige Menschen. Studium, Handel, aber auch politische Verfolgung veranlasste viele nach Deutschland zu migrieren.

Die Iraner:innen sind eine heterogene Gruppe, die sich auch in Deutschland, aus unterschiedlichen Ethnien, Konfessionen und Berufen, zusammensetzt. Die in Deutschland lebenden Iraner:innen werden, trotz ihrer zahlreichen Erfolge, Qualifikation und großen gesellschaftlichen Wirkung, kaum als Gemeinde in der Öffentlichkeit wahrgenommen. „Es gibt eben keine Organisation, welche unabhängig von der politischen, religiösen oder beruflichen Zugehörigkeit ihre Forderungen artikuliert“, sagte Ehsan Djafari, der damals gewählte und heute amtierende Vorstandsvorsitzende der Iranischen Gemeinde in Deutschland e.V.

Der Vorstand

Ehsan Djafari

Vorstandsvorsitzender

Manutscher Taheri

Zivar Kazemi

Arasch Bromand

Mostafa Soboutian

Schatzmeister

Iesa Pahlawan

Unsere Geschäftsstelle

Im Zuge der Strukturförderung hat die IGD zum 01. Februar 2018 eine hauptamtliche Geschäftsstelle eingerichtet, die mit der Geschäftsführung und dem Referenten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit professionell besetzt ist. Die IGD Geschäftsstelle befindet sich im Pangea-Haus, der interkulturellen Begegnungsstätte im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Hier sind neben der IGD auch viele andere Vereine, vor allem im Bereich Migration, Integration und Flüchtlingsarbeit zu finden, die sich regelmäßig mit der IGD treffen und austauschen.

Geschäftsführerin

Mi-Jin Busse

Mi-Jin Busse ist seit Mitte März 2021 als Geschäftsführerin zur IGD gestoßen und hat ab Juni 2021 die Geschäftsführung alleinverantwortlich übernommen.

Tel.: 030 755 487 27

Mi-Jin Busse ist seit Mitte März 2021 als Geschäftsführerin zur IGD gestoßen und hat ab Juni 2021 die Geschäftsführung alleinverantwortlich übernommen. Sie hat in Göttingen, Münster und Kairo Iranistik und Arabistik/Islamwissenschaft studiert. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Migrations- und Integrationsbereich u. a. in Jordanien. Ihre Schwerpunkte sind Demokratiestärkung und Förderung benachteiligter Gruppen.
Projektleiterin EEF

Rachel Clarke

Rachel Clarke hat 20 Jahre Erfahrung als Managerin interkultureller Projekte in Deutschland und Europa und 5 Jahre für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Laos, Südostasien. Die gebürtige Schottin ist Storytelling Coach und... tel.: 0151 535 635 96

Rachel Clarke hat 20 Jahre Erfahrung als Managerin interkultureller Projekte in Deutschland und Europa und 5 Jahre für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Laos, Südostasien. Die gebürtige Schottin ist Storytelling Coach und leitet die NGO Storytelling Arena gUG sowie die Storytelling Arena Potsdam und somit mehrsprachige Plattformen für Erzählkunst zu zeitgenössischen Themen in Berlin, Potsdam und bald auch in Brandenburg. Die Diplom Schauspielregisseurin und Germanistin gestaltet seit August 2015 auch Projekte auf Augenhöhe mit Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund aus Asien.
Projektleiterin DMU

Anne-Marie Brack

Anne-Marie Brack hat Islamwissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie in Freiburg, Isfahan und Princeton studiert und während ihres Studiums als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft an verschiedenen Instituten gearbeitet...

Tel.: 030 755 487 27

Anne-Marie Brack hat Islamwissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie in Freiburg, Isfahan und Princeton studiert und während ihres Studiums als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft an verschiedenen Instituten gearbeitet. Sie war mehrere Jahre in Berlin als Sprachmittlerin für Persisch tätig und arbeitet freiberuflich als Dozentin. Neben ihrer Arbeit als Projektleiterin bei der IGD arbeitet Anne-Marie an ihrer Promotion im Fachbereich Iranistik.
Projektleiterin Vitamin P

Schabnaz Khadem Saba

Schabnaz Khadem Saba ist als Projektleiterin für das Projekt „Vitamin P- Chancenpatenschaft im Übergang zwischen Schule und Beruf“ für die IGD tätig. Sie studierte Geschichte und Kultur des Vorderen Orients mit dem Schwerpunkt Semitistik.
Tel.: 0174 6086848

Schabnaz Khadem Saba ist als Projektleiterin für das Projekt „Vitamin P- Chancenpatenschaft im Übergang zwischen Schule und Beruf“ für die IGD tätig. Sie studierte Geschichte und Kultur des Vorderen Orients mit dem Schwerpunkt Semitistik. Während ihres Studiums organisierte sie Projekte für verschiedene Kulturveranstaltungen in Berlin. Nach einem Praktikum in der „Sarv, Omid, Aftab NGO“ in Iran, in der sie mit Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Verhältnissen arbeitete, studiert sie derzeit Geschichte und Englisch mit Lehramtsoption an der FU Berlin.
Schabnaz Khadem Saba ist im Rahmen des Mutterschutzes als Vertreterin für Maria Jennings bei der IGD tätig.
Projektmitarbeiterin Vitamin P (In Elternzeit)

Maria Jennings

Maria Jennings war als ausgebildete Sozialpädagogin langjährig in verschiedenen Einrichtungen im sozialpsychiatrischen Bereich tätig. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit lag auf der Betreuung...

Tel.: 030 755 487 27

Maria Jennings war als ausgebildete Sozialpädagogin langjährig in verschiedenen Einrichtungen im sozialpsychiatrischen Bereich tätig. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit lag auf der Betreuung von Menschen in Krisensituationen und psychischen Beeinträchtigungen. Frau Jennings unterstützt das Projekt Vitamin P – Chancenpatenschaft zwischen Schule und Beruf. Neben ihrer Tätigkeit als Projektmitarbeiterin studiert sie derzeit Psychologie.
Projektmitarbeiterin STAEPOLSEL (In Elternzeit)

Roshanak Roshanbin

Roshanak Roshanbin ist für das Projekt „Gesellschaft selbstwirksam gestalten- STAEpolSEL“ verantwortlich. Sie besitzt einen MA in Psychologie und einen MA in Soziologie. Sie forschte u.a. zu prosozialem Verhalten...

Tel.: 030 755 487 27

Roshanak Roshanbin ist für das Projekt „Gesellschaft selbstwirksam gestalten- STAEpolSEL“ verantwortlich. Sie besitzt einen MA in Psychologie und einen MA in Soziologie. Sie forschte u.a. zu prosozialem Verhalten und Gefühlsdynamiken der Radikalisierung. Neben dem Studium war sie an der Charité tätig, arbeitete an wissenschaftl. Projekten des SVR, sowie als Bildungsbotschafterin. Ab 2016 war sie psychotherapeutische Sprachmittlerin an Kliniken. Der Wunsch nach Stärkung der Partizipation führte sie zur IGD.
Projektleiterin STAEPOLSEL

Laura Montanaro

Laura Montanaro leitet gemeinsam mit Bundesnetztwerk für Bürgerschaftliches Engagement (BBE) das Projekt "Gesellschaft selbstwirksam gestalten - STAEPOLSEL".
Tel.: 030 755 487 27

Laura Montanaro leitet gemeinsam mit Bundesnetztwerk für Bürgerschaftliches Engagement (BBE) das Projekt "Gesellschaft selbstwirksam gestalten - STAEPOLSEL". Sie besitzt einen Bachelor (B.) in Medien- und Eventmanagement und studiert aktuell im Masterstudiengang Kultur, Ästhetik und Medien. Sie absolvierte zusätzlich eine Ausbildung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit in Manchester, Großbritannien. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der PR- und Veranstaltungsbranche.
Laura Montanaro ist im Rahmen des Mutterschutzes als Vertreterin für Roshanak Roshanbin bei der IGD tätig.
Moderatorin

Susan Zare

Susan Zare ist Moderatorin, Hörfunkjournalistin und Sprecherin. Sie ist Tochter einer Saarländerin und eines Iraners und ist mit der deutschen und persischen Kultur und Sprache aufgewachsen. In Köln...

Tel.: 030 755 487 27

Susan Zare ist Moderatorin, Hörfunkjournalistin und Sprecherin. Sie ist Tochter einer Saarländerin und eines Iraners und ist mit der deutschen und persischen Kultur und Sprache aufgewachsen. In Köln hat sich Musikwissenschaften und Iranistik studiert. Sie interessiert sich für interkulturelle Themen und gerade die Schlagwörter Partizipation und Identität haben sie zur IGD e.V. gebracht. Hier engagiert sie sich mit in der Öffentlichkeitsarbeit und moderiert Veranstaltungen. Neben ihren Bühnenmoderationen und Radioproduktionen gibt sie Medien Workshops.
Öffentlichkeitsarbeit

Nima Dehghan

Nima Dehghan ist für die Öffentlichkeitsarbeit der IGD zuständig. Als ein Berliner der im Iran aufgewachsen ist, lebt er stets zwischen den beiden Kulturen. Durch sein Studium im Fach Linguistik...

Tel.: 030 755 487 27

Nima Dehghan ist für die Öffentlichkeitsarbeit der IGD zuständig. Als ein Berliner der im Iran aufgewachsen ist, lebt er stets zwischen den beiden Kulturen. Durch sein Studium im Fach Linguistik (Deutsch und Französisch) in Potsdam und das Leben in Deutschland als Einwanderer weiß er was die Menschen mit Migrationsbiografie besonders beschäftigt und wie man sie unterstützen kann. Dazu möchte er die Präsenz der IGD in den sozialen Netzwerken und Medien stärken.

Strukturförderung

Die IGD wird seit Dezember 2017 vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Rahmen der Strukturförderung von Migrantenorganisationen im Bereich der Flüchtlingsarbeit gefördert. In Folge dessen strebt die IGD bis zum Jahr 2020 den Aufbau einer Geschäftsstelle, eine Professionalisierung und den Ausbau ihrer bundesweiten Strukturen und Aktivitäten an. Ferner möchte die IGD durch die Ausschöpfung des Potentials Ehrenamtlicher sowie durch diverse Projekte, Workshops und Events dazu beitragen, den Dialog zwischen verschiedenen Gruppen sowie die Integration eines jeden Einzelnen, vor allem iranisch- und afghanischstämmiger Menschen, auf Bundes- und Landesebene zu befördern. Die Unterstützung von Zuwanderer:innen und Geflüchteten in vielen Lebenslagen erfolgt seit geraumer Zeit durch Ehrenamtliche und Bundesfreiwillige (BFD) in unseren Vereinsräumlichkeiten. Diese Arbeit gilt es im Zuge der Strukturförderung künftig zu professionalisieren und zu verstetigen.