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1. Mai als Tag der Arbeit

By Allgemein, Presse & Mitteilungen, Pressemitteilungen

PRESSEMITTEILUNG: 1. Mai als Tag der Arbeit

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) gratuliert zum Internationalen Tag der Arbeit.

Der 1. Mai ist mittlerweile als Tag der Arbeit in vielen Staaten der Welt fester Bestandteil des jährlichen Feiertagskalenders. Neben den Feierlichkeiten kommt es am Gedenktag in vielen Staaten der Welt aber auch zu Demonstrationen für die Rechte von Arbeitnehmer*innen, da diese in vielen Staaten der Welt nicht immer hinreichend anerkannt werden.

Historisch geht der Tag der Arbeit u. a. zurück auf Demonstrationen der Arbeiterbewegung in Nordamerika des Jahres 1886 mit dem Ziel der Einführung des Achtstundentages. Damit steht der Tag der Arbeit symbolisch für die seither vielfältigen Verbesserungen der Arbeitsrechte. In der Bundesrepublik Deutschland ist der 1. Mai wieder seit 1945 gesetzlicher Feiertag.

Gerade in diesen Krisenzeiten der globalen Corona-Pandemie profitieren leider nicht so viele Menschen weltweit von arbeitsrechtlichen Errungenschaften wie Arbeitszeitregelungen, Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle, Kündigungsschutz oder Arbeitslosengeld wie in manchen europäischen Ländern, noch der Fall ist. Dort neben den arbeitenden Menschen profitiert auch die Gesellschaft im Ganzen von den hohen Standards der Rechte der Arbeitnehmer*innen, weil gesellschaftlicher Unfrieden durch sozialpolitische Maßnahmen wie aktuell dem Kurzarbeitergeld in Deutschland deutlich abgefedert werden.

Dennoch muss es leider konstatiert werden, dass es in den letzten drei Jahrzenten in Deutschland, aber auch europaweit eine Tendenz zur Einschränkung der Arbeitsrechte und damit die Gefährdung des sozialen Friedens zu verzeichnen ist. Hierzu wird u. a. das Thema Migration und Flucht instrumentalisiert und beispielhaft den Zugang zum Arbeitsmarkt für viele Migranten und Geflüchteten erschwert. Gleichzeitig hat sich jedoch einen Niedrig-Lohnsektor mit dem Ziel Lohndumpings in den weiten Beschäftigungsbereichen zu etablieren, durchgesetzt. Davon sind mittlerweile viele Wirtschaftssektoren betroffen, die sich gerade in der Corona-Krise als systemrelevant und unabdingbar aufweisen. Solche restriktive arbeitsrechtliche Politik wird zwangsläufig zur Schwächung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der unverzichtbaren Solidarität in der Gesellschaft führen und hat auch zur Folge, dass die populistischen und rassistischen Strömungen in der Gesellschaft gestärkt werden.

Deshalb ist es an der Zeit, wie es auch durch die Folgen der Corona-Pandemie drastisch offengelegt wurde, die Annäherung der EU-Länder in der Frage der Erweiterung und Angleichung der Rechte der Arbeitnehmerschaft zu forcieren. Die großen Herausforderungen unserer Zeit können nur durch gemeinsame Anstrengung begegnet werden. Aus diesen Gründen brauchen wir mehr denn je gesellschaftlich orientierte, innovative und nachhaltige politische Entscheidungen und Maßnahmen, um ein soziales, solidarisches und gerechtes Europa möglich zu machen. Deutschland kann und muss dabei eine Vorreiterrolle einnehmen. Mit Sicherheit werden die Migranten Selbstorganisationen als wichtige gesellschaftliche Akteure ihren notwendigen Beitrag dazu leisten.

Pressebericht über das IGD-Projekt „Vitamin P“

By Pressespiegel No Comments

Das Internet Magazin „KulturTür“ stellte das Projekt „Vitamin P“ der IGD vor

 

„Vitamin P“ wird in Berlin von der Iranischen Gemeinde organisiert ...

Seit April letzten Jahres hat das Projekt über fünfzig Patenschaften in Berlin initiieren können. Ziel des Projekts ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von vierzehn bis siebenundzwanzig Jahren aus bildungsbenachteiligten Umständen, die keinen Ansprechpartner in Bezug auf Studium, Ausbildung, Schule oder Ähnliches haben, eine solche Person zur Seite zu stellen. Durch einen Mentor soll zudem die Kluft zwischen der Kultur in den eigenen vier Wänden und dem auf dem Schulhof, mit denen sich sehr viele Jugendliche konfrontiert sehen, überbrückt werden. Ein Mentor soll genau diese Brückeninstanz für die Patenkinder seien. Es geht jedoch nicht primär um Jugendliche mit einer Migrationsgeschichte, sondern um all diejenigen, die sich fragen: „Hey, wie läuft das hier so? Wie geht das?“

Das Internet Magazin „KulturTür“„Vitamin P“

Links zu Artikeln, Meinungen und wichtige Hinweise zum Coronavirus

By Archiv

Links zu Artikeln, Meinungen und wichtige Hinweise zum Coronavirus

1. Robert-Koch-Institut
https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html
https://www.rki.de/…/N/Neuartiges_Coronavir…/Steckbrief.html

2. Gehen Sie gerade in diesen Zeiten weiter Blutspenden, wenn sie gesund sind und keine grippalen Krankheitssymptome haben. Hier einige aktuelle Blutspendetermine in Berlin:
https://www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/termine?term=berlin

3. Covid-19: Achtung bei Geruchs- und Geschmacksverlust!
https://www.heise.de/tp/features/Covid-19-Achtung-bei-Geruchs-und-Geschmacksverlust-4684484.html?wt_mc=nl.tp-aktuell.taeglichDer Verband binationaler Familien und Partnerschaften bietet eine juristische Beratungshotline an für binationale Partnerschaften, die in der Coronakrise z.B. nicht heiraten können, Schwierigkeiten haben wichtige Dokumente aus dem Heimatland zu erhalten oder aufgrund des Shutdowns in der Verwaltung dringend andere Informationen benötigen.
Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen: Swenja Gerhard, jurist. Beraterin, Tel.: 069 / 713756 -16, Mail: gerhard@verband-binationaler.de

Cornelia Pries, Geschäftsstelle Hamburg, Tel.: 040 / 44 69 38, Mail: pries@verband-binationaler.de

oder Webseite: https://www.verband-binationaler.de/

4. Unterstützen Sie Ihre Lieblingsorte wie Clubs, Gastrobetriebe & Kultureinrichtungen mit einem Gutschein, den Sie jetzt einkaufen und später einlösen, wenn die Orte wieder geöffnet sind.
https://helfen.berlin/

5. Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften bietet eine juristische Beratungshotline an für binationale Partnerschaften, die in der Coronakrise z.B. nicht heiraten können, Schwierigkeiten haben wichtige Dokumente aus dem Heimatland zu erhalten oder aufgrund des Shutdowns in der Verwaltung dringend andere Informationen benötigen.
Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen: Swenja Gerhard, jurist. Beraterin, Tel.: 069 / 713756 -16, Mail: gerhard@verband-binationaler.de

Cornelia Pries, Geschäftsstelle Hamburg, Tel.: 040 / 44 69 38, Mail: pries@verband-binationaler.de

oder Webseite: https://www.verband-binationaler.de/

6. Unter der Überschrift „Hilfe kennt keinen Shutdown“, hat Aktion Mensch einen Corona-Soforthilfefonds von 20 Mio. Euro ins Leben gerufen. Gemeinnützige und ehrenamtliche Lebensmittellieferdienste, Tafeln sowie Assistenz und Begleitung können ab sofort pro Projekt bis zu 50.000 Euro Förderzuschüsse beantragen.
https://www.aktion-mensch.de/…/foer…/corona-soforthilfe.html?

7. Die bekannte Plattform nebenan.de hat eine Coronanothilfe eingerichtet.
https://nebenan.de/corona

8. Online-Mitgliederversammlungen möglich. Wer möchte das von Ihnen?
https://voxr.org/de/vereine-und-verbaende-online

9. Informationen zum Coronavirus gebündelt in elf Sprachen auch Persisch
https://www.berlin.de/corona/
https://www.berlin.de/laf/leistungen/gesundheit/infektionsschutz/

Podcast: farsi – allgemeine Informationen zu covid-19:
https://www.berlin.de/laf/leistungen/gesundheit/infektionsschutz/#download_hygiene

Podcast: farsi – Informationen zu Quarantäne in Unterkünften:
https://www.berlin.de/laf/leistungen/gesundheit/infektionsschutz/#download_hygiene

10. Systemrelevant und doch kaum anerkannt
https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.743854.de/diw_aktuell_28.pdf

11. Zuschüsse in der Coronakrise: Integrationsbeauftragte informiert Soloselbständige und Kleinunternehmer*innen mit Migrationsgeschichte Berlin:
https://www.ibb.de/de/startseite/startseite.html

Baden Württemberg: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

Alle Bundesländer und Holtine bei BMWI:
https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Home/home.html

12.  Schützen Sie sich selbst und andere vor Infektionen. Richtiges Verhalten:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/sich-vor-corona-schuetzen/?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=200325_newsletter_daily&pk_keyword=

13. Hilfe und Infos sowie FAQ zum Corona-Virus
https://www.diakonie.de/coronavirus-hilfe-und-infos

14. Hilfe für Eltern in der Corona-Zeit: Der Notfall-KiZ
https://www.bmfsfj.de/…/hilfe-fuer-eltern-in-der-cor…/153940

15. Henning Trüper: UNSOUVERÄNITÄT IN DER PANDEMIE
https://www.zflprojekte.de/zfl-blog/2020/03/24/henning-trueper-unsouveraenitaet-in-der-pandemie/

16. ZfL BLOG – Blog des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung, Berlin
https://www.zflprojekte.de/zfl-blog/2020/03/06/dirk-naguschewski-auf-tuchfuehlung-mit-deiner-stadt-berlin-erkundungen-mit-monika-wagner-und-vittorio-magnago-lampugnani/

17. Aktuelle Informationen Informationen zum Coronavirus (Covid-19) in Berlin:
https://www.berlin.de/corona/

18. Wollen Sie Erntehelfer werden und bei der Spargel- und Erdbeerernte mithelfen? Dann wenden Sie sich an die Webseite
https://www.daslandhilft.de/

19. Möchten Sie gerade in diesen Zeiten etwas zur Weiterexistenz der lokalen Kiezkultur in Berlin beitragen?
https://kiezhelfer.optiopay.com/…

Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich und andere!

"Stammtisch goes virtuell"

By Archiv

„Stammtisch goes virtuell“

 

Obwohl wir gerade alle das gleiche Schicksal teilen, zuhause mit möglichst wenig sozialen Kontakten die nächsten Wochen zu verbringen, müssen wir auf Austausch und nettes Beisammensein nicht verzichten. Der Stammtisch der jungen Iraner*innen in Berlin verlässt die Bars und Restaurants der Hauptstadt und trifft sich vorerst im virtuellen Raum.
Ab sofort wollen wir uns alle zwei Wochen auf Zoom versammeln und schauen, wie wir uns in dieser nicht einfachen Zeit gegenseitig unterstützen können. Die Moderation übernimmt Susan Zare aus Köln und auch der ein oder andere Gast wird uns besuchen. Auch alle Nichtberliner
sind herzlich willkommen sich uns anzuschließen! Lasst uns die Chance nutzen vom Wohnzimmer aus zusammenzurücken und füreinander da zu sein. Solltet ihr Fragen oder Themenvorschläge haben, wendet euch gern an die Projektleiterin Anne-Marie Brack (anne-marie.brack@iranischegemeinde.de). Die nächsten Termine werden auf Facebook und Instagram bekannt gegeben.

 

Absage und Verschiebung von Veranstaltungen

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Absage und Verschiebung von Veranstaltungen

 

Die IGD hat derzeit alle geplanten Veranstaltungen bis Ende Mai 2020 abgesagt. Wir bewerten die Lage jede Woche neu und werden die Alternativtermine so planen, dass sie dann auch stattfinden können und nicht ein weiteres Mal verschoben werden müssen. Aktuell versuchen wir uns auch an neuen digitalen Beteiligungsformaten und planen diese eventuell auf Veranstaltungsformate zu übertragen. Wir werden Sie rechtzeitig über die weiteren Entwicklungen informieren.

Coronakrise-Hotline

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Coronakrise-Hotline

 

Auch in Zeiten der Coronakrise wollen wir ein Maß an Normalität und Alltag gewährleisten, weshalb wir unsere monatlichen Newsletter über die Aktivitäten der IGD und Projekte weiter versenden. Da die IGD-Geschäftsstelle sich derzeit komplett im Homeoffice befindet und auch das Vereinslokal vorerst bis nach den Osterfeiertagen geschlossen ist, sowie alle Aktivitäten verschoben sind, werden wir auch weiter über wichtige Entwicklungen um das Coronavirus berichten. Wir sind per Mail aber jederzeit weiter zu erreichen und beantworten auch gerne Ihre Fragen.

Wir möchten unser Angebot wiederholen: Wenn Sie zur Risikogruppe gehören und niemanden in der unmittelbaren Nachbarschaft haben, der für Sie Einkäufe erledigt oder andere dringende Besorgungen, so teilen Sie uns dies bitte unter der Adresse corona_hilfe@iranischegemeinde.de mit. Wenn Sie möchten, dass wir uns bei Ihnen telefonisch melden, dann schreiben Sie uns, ob Sie einen Anruf auf Persisch oder Deutsch wünschen unter Angabe Ihrer Telefonnummer. In diesen Zeiten, in denen wir die Sozialkontakte auf das Minimum reduzieren müssen, können Telefongespräche jederart Inhalts hilfreich sein.

Teilnahme an einer Initiative gegen Coronakrise

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Teilnahme an einer Initiative gegen Coronakrise

Seit Freitag, den 27.03.2020, können Selbstständige und Kleinunternehmen sowie sog. Soloselbstständige, die aufgrund der Coronakrise unter Liquiditätsengpässen leiden bei der Berliner Investitionsbank nichtrückzahlbare Zuschüsse beantragen. https://www.ibb.de/de/startseite/startseite.html. Die IGD nimmt an einer Initiative der Berliner Integrationsbeauftragten teil und wir bieten Hilfe bei der Antragsstellung von Anträgen an. Bitte melden Sie sich unter corona_hilfe@iranischegemeinde.de

 

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Internationaler Frauentag – Weltfrauentag

By Presse & Mitteilungen, Pressemitteilungen

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) erinnert an den Internationalen Frauentag am 08. März 2020, der seit 2019 in Berlin gesetzlicher Feiertag ist.

Auch bekannt als Frauenkampftag geht die Genese zurück auf die Forderungen von sozialistischen Organisationen in Europa vor dem 1. Weltkrieg nach einer Gleichberechtigung und Emanzipation von Arbeiterinnen. Der Weltfrauentag wurde erstmals 1921 gefeiert und blickt damit auf eine fast hundertjährige Tradition zurück. Trotz erheblicher Fortschritte und Erfolge in einigen Ländern kann noch immer nicht von einer Gleichberechtigung der Frau gesprochen werden, wenn selbst in fortschrittlichen Demokratien, Frauen in Spitzenpositionen unterrepräsentiert sind oder weniger Gehalt für gleichwertige Arbeit erhalten. MeToo und die Existenz von Equal Pay Day zeigen die weltweit andauernde Ungleichheit. Daran ändert auch nichts, dass in Deutschland seit 16 Jahren eine Frau das Amt der Bundeskanzlerin ausfüllt und fast eine ganze Generation den Amtssitz nur als Bundeskanzlerinnenamt kennt.

Im Andenken an den Weltfrauentag organisierte die IGD schon am 22.02.2020 in Berlin im Rahmen des Wertedialogs die künstlerische Performance der jungen Laienschauspielgruppe Eshil-Group mit dem Titel „Die blauen Mädchen“. Hiermit erinnerte die Gruppe nicht nur an das Schicksal eines jungen Mädchens im Iran, dass sich vor Jahresfrist selbst aus Protest gegen das Stadionverbot für Frauen bei Fußballspielen öffentlich verbrannte. Farzaneh Kazemi, die Regisseurin des Stücks und gebürtige Kabulerin, macht deutlich; „Wir wollten damit natürlich auf die Unterdrückung der Frau in Afghanistan, Iran und weltweit aufmerksam machen.“

Zahlreiche Proteste iranischer Frauen mit starker Symbolkraft, u. a. das „Blaue Mädchen“ sowie „Die Töchter der Revolutionsstraße“, deuten auf verheerende Situation iranischer Frauen hin. Staatlich verordnete Kleiderordnung, Geschlechtertrennung, benachteiligende Gesetze und Praktiken und institutionalisierte im kulturellen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bereich sind einige Aspekte der Unterdrückung der Frauen im Iran.

Wir glauben, dass starke Frauen die Voraussetzung für starke Gesellschaften sind und für Farzaneh Kazemi sind neben der politischen Kultur oder rechtlichen Verboten von Regierungen, insbesondere die patriarchalen Gesellschaftsstrukturen das größte Hindernis bei der Emanzipierung der Frau.  „Schließlich besteht für Frauen in meiner Heimat Afghanistan kein Kopftuchgebot. Trotzdem müssen viele Frauen das Kopftuch auf Geheiß ihrer Männer oder patriarchaler Strukturen tragen“, so Kazemi weiter.

Im Andenken des Weltfrauentages verurteilen wir aber auch die aktuellen Vorkommnisse an der türkisch-griechischen Grenze. Es sind insbesondere Frauen und Kinder, die unter den unmenschlichen Verhältnissen in Flüchtlingslagern auf griechischen Inseln oder durch den Tränengasbeschuss an der Grenze leiden. Diese hässliche Fratze der Unmenschlichkeit sollte nicht das Erste sein, was Geflüchtete auf der Suche nach einer besseren Zukunft in Europa von Europäern zu Gesicht bekommen.

Treffen der Vertreter*innen der Migrantenorganisationen mit Bundeskanzlerin

By Archiv

Vor dem eigentlichen Integrationsgipfel der Bundesregierung am heutigen Tag hat Frau Bundeskanzlerin Merkel wegen des Terroranschlags in Hanau zu einem besonderen Treffen mit den Vertreter*innen der Migrantenorganisationen ins Bundeskanzleramt eingeladen. Der Vorstandsvorsitzender der Iranischen Gemeinde in Deutschland, Ehsan Djafari hat auch an diesem Treffen teilgenommen. In seinen Ausführungen auch als Mitglied des Vertreter*innenrates der BKMO
(Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen) hat er dediziert zu den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und zum Terroranschlag in Hanau Position bezogen und die im offenen Brief an Frau Merkel formulierten Forderungen der BKMO
erläutert und bekräftigt. Der Austausch mit Frau Merkel, BM Seehofer und SM Widman-Mauz war insgesamt positiv. Es gibt mittlerweile auch einen wichtigen Zwischenerfolg zu vermelden. Die Bundeskanzlerin hat heute die Vorschläge der
MOs aufgegriffen. Die Bundesregierung wird analog zum Klimakabinett einen Kabinettsausschuss gegen Rechtsextremismus einrichten. Es soll bis Ende März eine Konkrete Stellungnahme auf die Forderungen der BKMO, die im offenen Brief
an Frau Bundeskanzlerin formuliert wurden, geben.