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Drittes Vernetzungstreffen der geförderten Verbände

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Drittes Vernetzungstreffen der geförderten Verbände

 

Das 3. Vernetzungstreffen der vom BAMF in der zweiten Runde der Strukturförderung geförderten Bundesverbände fand
in diesem Jahr in der Alten Feuerwache in Berlin statt. Diese Treffen befördern einerseits die vertiefte Vernetzung der hauptamtlichen Geschäftsstellen und der ehrenamtlich engagierten Verbandsvorstände und den Erfahrungsaustausch zu
aktuellen verbandsinternen Themen. Dieses Mal fand das Treffen in Form eines Barcamps statt mit folgenden Themen: Projektanträge, Personalakquise, Neuwahlen Vorstand, Nutzung Cloud, Prozessoptimierung Geschäftsstelle, Einarbeitung von neuem Personal, Gremienarbeit der Geschäftsstelle und des Vorstandes und Presseanfragen.

Offener Brief der Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen (BKMO) an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

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Die Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen (BKMO) hat sich als Vertreter*innenrat der Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen stellvertretend für das Viertel der Bevölkerung mit einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gewendet, um laut und vehement eine gesellschaftliche Debatte über Rassismus und Rechtsextremismus einzufordern.
Bezugnehmend auf rassistischen Anschlag in Hanau brachte die BKMO stellvertretend für das Viertel der Bevölkerung die Sorgen eines großen Teils der Bevölkerung „um seine Unversehrtheit, um seine Zukunft und die seiner Kinder“ zum Ausdruck und verkündete ihre Solidarität mit allen Menschen, die von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, insbesondere von Rassismus, Antisemitismus und von sozialer Ausgrenzung, betroffen sind.

Der offene Brief in PDF

Der Terroranschlag in Hanau und die notwendigen Konsequenzen

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PRESSEMITTEILUNG: Der Terroranschlag in Hanau und die notwendigen Konsequenzen

Der grausame Anschlag in Hanau reiht sich ein in die brutale Mordserie der Rassisten und Rechtsextremisten in Deutschland. Wir verurteilen auf schärfste dieses schändliche Attentat, betrauern die Ermordeten und fühlen zutiefst mit den Angehörigen.

Der Anschlag in Hanau war ein weiterer Beweis dafür, dass die Gefahr von Rechtsextremismus, Neofaschismus und sonstigen rassistischen und identitären Bewegungen ernsthaft die freiheitlich-demokratische Grundordnung unserer Gesellschaft bedroht. Es zwingt uns deshalb wieder einmal mit Nachdruck und Intensität eine gesellschaftliche Debatte darüber einzufordern, wie wir dem Phänomen (des strukturellen) Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Antiziganismus und einem vergifteten Klima, voller Hass, Hetze und zum Teil entmenschlichter Debattenkultur begegnen wollen. Nach dem Einzug der AfD in den Bundestag hat sich nachweislich das politische Klima deutlich verschlechtert. Manche politischen Äußerungen, nicht nur von Seiten der AfD-Politiker*innen überschreiten bewusst die Grenzen des Sagbaren und spätestens seit den Ereignissen im Thüringer Landtag ist aus der Sorge vieler Bürger*innen dieses Landes mit Migrationsgeschichte Angst und Beklemmung geworden. Nach den Verhaftungen der Mitglieder der Terrorzelle „Teutonico“ ist mittlerweile nun offenkundig, welche Art von existenziellen Gefahren als Taten aus solchen geplanten Vorhaben hervorgehen können. Teutonico ist mit Sicherheit auch nicht die einzige Terrorzelle, die aus diesem Sumpf der Anhängerschaft von Neonazis, rechten Verschwörungstheoretikern, Rassisten, und Menschenverächtern hervorgekommen sind.

Die Politik insbesondere die Bundesregierung ist nun gefordert. Eine weitere Bagatellisierung und Verharmlosung der rechten Gefahr ist unverantwortlich und inakzeptabel. Es geht letztendlich nicht nur um die Bürger*innen dieses Landes mit Migrationsgeschichte, es geht darüber hinaus auch um den Bestand der freiheitlichen und liberalen Demokratie Deutschlands. Die Lehren und negativen Erfahrungen aus der Zeit der Weimarer Republik waren noch nie so gegenwärtig und greifbar wie jetzt. Dies muss die Zeit des konsequenten Handelns staatlicher Organe sein. Es gibt viele gute und wichtige Ansätze, sowie auch konkrete Forderungen in den veröffentlichten Positions- und Impulspapieren, der Vertreter*innen von Migrantenorganisationen. Diese müssen nun dringend in ihrer Relevanz als mögliche Grundlage für die Politik gegen strukturellen Rassismus und Rechtsextremismus auf Bundes- und Landesebene erachtet werden.

 

Internationaler Tag der Muttersprache

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PRESSEMITTEILUNG: Internationaler Tag der Muttersprache

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) gratuliert zum Internationalen Gedenktag der Muttersprache am 21. Februar 2020.

Die UNESCO hat diesen Tag im Jahr 2000 vor dem Hintergrund ausgerufen, dass annähernd die Hälfte aller weltweit gesprochenen Sprachen vom Aussterben bedroht ist. Zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“ soll mit diesem Gedenktag weltweit insbesondere an Minderheitensprachen, die von weniger als 10.000 Menschen gesprochen werden, erinnert werden. Der Gedenktag geht zurück auf Proteste, die am 21.02.1952 in Pakistan Tote forderten, nachdem die Regierung Urdu zur alleinigen Amtssprache erhob, obwohl nur für 3 % der Einwohner Pakistans diese Muttersprache war.

Die IGD verfolgt drei aus dieser historischen Entwicklung resultierende Motivationen:

1. Aus Sicht eines Bundesverbandes von Migrantenorganisationen möchten wir die Bedeutung von Fremdsprachenunterricht und Mehrsprachigkeit als Schlüssel einer besseren Integration und als Beitrag zum besseren Verständnis unterstreichen.
2. Als Menschen, deren Muttersprache Persisch (farsi) ist, wollen wir eine weitere Anerkennung des Persischen in den Lehrplänen deutscher Schulen und für Persisch als Wahlfach wie in Hamburg befördern.
3. Neben farsi wollen wir aber auch die Bedeutung von darī in den Vordergrund heben und nicht zuletzt alle anderen Muttersprachen weltweit stärken. Als Iraner*innen und Iranischstämmige tragen wir die Erfahrungen eines multireligiösen und multiethnischen Vielvölkerstaates in uns und möchten hiermit an die vielen im Iran und der Region gesprochenen Sprachen erinnern.

Zusammenarbeit mit BENN-BRITZ Projekt der Senatsverwaltung in Berlin

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Die IGD hat Zusammen mit dem BENN-BRITZ Projekt der Senatsverwaltung ein Netzwerktreffen in Neukölln organisiert. BENN Britz gibt es überall dort, wo es große Unterkünfte gibt und versucht die Barrieren zwischen der Nachbarschaft
und den Bewohnern der Unterkunft abzubauen. Unser Ziel besteht darin, zusammen mit dem NEZ (Neuköllner Engagement- Zentrum) für unser Projekt „Vitamin P“ neue autarke Strukturen aufzubauen.

 

Hier können Sie sich mehr über unser „Vitamin P“ Projekt informieren:

http://iranischegemeinde.org/…/patenschaftsprojekt-vitamin-p

 

 

 

Der Iran in der Reihe Weltklänge

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Der Iran in der Reihe Weltklänge

 

Die Evangelische Kreuzkirche Berlin-Schmargendorf organisiert unter dem Titel „Weltklänge“ Interkulturelle Gottesdienste mit Musik aus den jeweiligen Gastländern und einem Buffet, auf dem Speisen aus den Gastländern präsentiert werden. Am 10.01.2020 war der Iran Gastland und die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) hatte die Möglichkeit den Iran, seine Geschichte, Kultur und Literatur einem sehr interessierten Publikum vorzustellen. Für die musikalische Begleitung des Abends sorgte der Kniegeigenspieler Farhang Moshtagh, der die mehr als 120 Teilnehmer*innen mit seinen mystischen und wehklagenden Melodien in seinen Bann zog. Die IGD plant weitere Veranstaltungen mit der Kreuzkirche u.a. zum Iran und weiteren Themen in diesem Jahr.

 

 

1. Stammtisch der jungen (Deutsch)-Iraner*innen in Berlin im neuen Jahr

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1. Stammtisch der jungen (Deutsch)-Iraner*innen in Berlin im neuen Jahr

 

Mit vielen Ideen sind wir in das neue Jahr gestartet: Workshops, Koch- und Filmabende, Seelsorge auf Persisch oder einem deutsch-iranischem Online-Magazin? Mit eurer Energie können wir sicher einiges davon gemeinsam umsetzen!
Habt ihr auch Ideen? Dann kommt unbedingt zum nächsten Stammtisch. Termin und Ort wird demnächst auf unserer Facebook- und Webseite bekannt gegeben.

 

Zum Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeuges im Iran

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PRESSEMITTEILUNG: Zum Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeuges im Iran

Wieder einmal verfinstern die Trauer und der endlose Schmerz die bereits unterdrückte und verwundete Existenz der iranischen Bevölkerung. Dieses Mal war das Feuer des von Revolutionsgarden geleiteten Luftabwehrsystems, das zum Absturz des ukrainischen Passagierflugzeuges geführt hat, wodurch die Familien von 176 unschuldigen und aufrichtigen Iraner*innen und einer Reihe anderer Staatsangehöriger und folglich einen großen Teil des iranischen Volkes auf der ganzen Welt in tiefste Betroffenheit und in größte Trauer versetzte.

Leider hatten die für dieses Ereignis politisch und militärisch Verantwortliche weiter entsprechend ihrer bisherigen Politik vorgehabt, wie im Falle des Aufstandes im November letzten Jahres die Wahrheit über diese quälende und traurige Katastrophe zu vertuschen und wahrscheinlich hätten sie ohne internationalen Druck die Verantwortung für diesen unverzeihlichen Fehler auch nie übernommen.

Die iranische Gemeinde in Deutschland spricht aus diesem tragischen Anlass den Familien und Hinterbliebenen der Opfer dieser nationalen Katastrophe und allen Iraner*innen auf der ganzen Welt ihr Beileid und Mitgefühl aus und steht Ihnen in dieser Zeit der endlosen Trauer zur Seite. Wir fordern zusammen mit den trauernden Familien und Hinterbliebenen und Millionen anderer Iraner*innen – darunter Tausende, die in Deutschland leben – sowie einhellig mit zahlreichen Menschenrechtsorganisationen und -aktivisten eine umgehende transparente Untersuchung dieses herzzerreißenden Ereignisses und die Bestrafung seiner Verantwortlichen. Wir verurteilen nachdrücklich jede Art von Niederschlagung und Inhaftierung von Demonstranten in den letzten Tagen.

Die große iranische Nation fordert und verdient Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, soziale Gerechtigkeit, Wahrung der territorialen Integrität und ein friedliches Zusammenleben mit allen Völkern und Ländern der Welt. Wir unterstützen diese legitimen Forderungen des iranischen Volkes und wünschen ihnen Erfolg und Glück auf diesem schwierigen, komplexen und steinigen Weg, der nun seit vielen Jahren andauert.

Vernissage Eröffnung am 4.12.2019

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Vernissage Eröffnung am 4.12.2019

 

 

Am 4. Dezember 2019 laden wir von der Iranischen Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) zu einer Vernissage ins Rote Rathaus ein. Von 19 bis 22 Uhr findet die Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung statt. Dort erzählen wir Geschichten von 3 Generationen iranischstämmiger Künstler*innen und Kulturschaffender.

Eröffnet wird die Vernissage durch Ehsan Djafari, dem Vorsitzenden der IGD, sowie von Dr. Torsten Wöhlert, dem Staatssekretär für Kultur des Landes Berlin. Ort der Ausstellung und Eröffnungsfeier ist der Wappensaal im Roten Rathaus (Rathausstraße 15, 10178 Berlin).

Präsentiert werden Porträts von 3 Generationen iranischstämmiger Künstler*innen und Kulturschaffender in Berlin. Ziel ist es, ein alternatives Bild und Narrativ der Berliner Migrationsgeschichte darzustellen. Die 16 iranischstämmigen Künstler*innen sind alle vor Jahren oder Jahrzehnten in der deutschen Hauptstadt angekommen – doch emotional noch immer auf dem Weg in Ihre neue Heimat. Diesen Kontrast möchten wir auf der Vernissage zum Ausdruck bringen. Wir erzählen ihre Geschichten und zeigen hautnah, wie sehr ihre Kunst und Kultur die Stadt geprägt haben, in der wir leben.

Die Ausstellung ist vom 5. bis 19. Dezember 2019, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Finanziert wird das Projekt durch den Berliner Senat.