Lesung und Gespräch mit Human Mirrafati, Mitglied der Iranischen Gemeinde in Deutschland, in München und Falkensee
Zum Start der neuen Förderperiode im Programm Strukturförderung lud das Bundesamt sieben Migrantendachorganisationen nach Nürnberg, darunter auch die Iranische Gemeinde in Deutschland. Mit Blick auf das Selbstverständnis der einzelnen Organisationen wurde besonders der starke Wille deutlich, Integration und die Gestaltung einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft als Gemeinschaftsaufgabe anzugehen. „Wir wollen mit unserer Arbeit Positives in die ganze Gesellschaft hineintragen“, betonte Ehsan Djafari von der Iranischen Gemeinde in Deutschland (IGD) und machte deutlich, dass dies vor allem eine gemeinsame Anstrengung voraussetze
Tschahar-Schanbe-Suri-Fest der Iranischen Gemeinde in Deutschland zusammen mit anderen Vereinen in Berlin
Am Vorabend des letzten Mittwochs vor Nouruz wird das Tschahar Schanbe Suri („Mittwochsfeuer“) angezündet. Dieser altiranische (zoroastrische) Brauch gehört zu den wichtigsten Ritualen des persischen Neujahrfestes (siehe auch Feuer von Sada). Am Abend davor gehen manchmal verkleidete Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus, schlagen dabei auf Töpfe und Topfdeckel und erhalten Süßigkeiten oder andere kleine Geschenke von den Bewohnern.
Glückwünsche der Iranischen Gemeinde zum internationalen Frauentag
Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) hat seit dem 01. Februar 2018 eine hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle im Pangea-Haus, dem interkulturellen Begegnungszentrum Berlins in der Trautenaustraße 5 in 10717 Berlin, welche mit den Herren Dirk Tröndle (Geschäftsführer) und Dario Mohtachem (stellv. Geschäftsführer) professionell besetzt wurde.
… ein liebendes Paar, das leblos aus den Trümmern geborgen wird, oder eine Mutter, die in den letzten Augenblicken des Lebens ihr Kind schützend umarmt? Ab diesem Moment des Abends haben sie neben hunderten weiteren Opfern keinen Sonnenaufgang mehr erlebt ….
Die Zukunft Deutschlands in einer unumkehrbar globalisierten Welt beruht nicht zuletzt auf einer gesellschaftlichen Wahrnehmung, welche Migranten als Potential und Chance betrachtet, nicht als Bedrohung.
die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 29.09.2017 über die Verweigerung einer Filiale der Commerzbank in München, ein Girokonto für einen iranischen Staatsangehörigen zu eröffnen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) erklärt in § 19, Abs. 2 eine Benachteiligung aus Gründen der ethnischen Herkunft als unzulässig… Wir hoffen auf eine konsequent diskriminierungsfreie und gesetzeskonforme Kundenpflege Ihres Hauses.
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Katarina Barley hat in der 2. Dailogveranstaltung mit Migrant_innenorganisationen/ Neuen Deutschen Organisationen eine Erklärung für mehr Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft vorgestellt. Unter dem Motto „Auf dem Weg zum neuen Wir“ nahm Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley Vorschläge von Migrantenorganisationen auf und versprach Teilhabechancen zu verbessern.

