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Migrantenradler: Bunt und mobil auf dem Rad

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Quelle: IGD

Wir, die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD), feiern 70 Jahre Grundgesetz und 30 Jahre Mauerfall. Zusammen mit mehr als 15 weiteren Migrantenorganisationen und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) veranstalten wir zu diesem Anlass vom 02. bis 4. September 2019 eine Fahrradtour durch Berlin und Brandenburg – unter dem Titel „Migrantenradler: Bunt und mobil“.

Die Radtour findet vom 02. bis 4. September statt, doch die einzelnen Teilnehmer können abends nach Hause fahren. Somit hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit auch nur an einem Tag oder an zwei Tagen teilzunehmen.

BAMF Vizepräsidentin Andrea Schumacher zu Gast

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnungsfeier der Fahrradtour ein: Am Montag den 02. September 2019 um 9:30 Uhr auf dem Nikolsburger Platz in Charlottenburg-Wilmersdorf, direkt neben dem Pangea-Haus: dem interkulturellen Begegnungszentrum Berlins. Hier wird auch die Vizepräsidentin des BAMF, Frau Andrea Schumacher, vor Ort sein, die Fahrradtour eröffnen und auch selbst die erste Etappe mitfahren.

Die Route der Fahrradtour

Die Fahrt wird auf der 20. Etappe des Deutschen Einheitsradwegs beginnen und führt am Mauerradweg nach Beelitz. Während der viertägigen Tour machen die Migrantenradler an mehreren Stationen halt, neben Beelitz auch in Luckenwalde und Königswusterhausen, um mit Bürgermeistern, Gemeinderäten und Bürgern ein offenes Gespräch über die Themen Migration und Flucht zu führen. Unter den Teilnehmer*innen der Radtour sind diverse Vereinsvertreter*innen, Medienvertreter*innen sowie weitere Unterstützer*innen der IGD in Berlin.

Ein bedeutendes Thema für viele „Migranten“

Migranten, die vor Jahrzehnten als Arbeitskräfte nach Deutschland eingewandert sind, schätzen das deutsche Grundgesetz als Garant für Menschen- und Grundrechte sowie Rechtsstaatlichkeit. Sie partizipieren an den Möglichkeiten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, wissen aber auch dass Freiheit und Demokratie immer wieder auf das Neue verteidigt werden müssen. Aus diesem Grund können die meisten von ihnen die historische Tragweite der Wiedervereinigung nachvollziehen.

Bei Rückfragen können Sie sich direkt an die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. wenden: info@iranischegemeinde.de

Nur mit Frauen gelingt Integration

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Quelle: (IntB/Loos))

Am 27.06.2019 diskutierten Vertreterinnen unterschiedlicher Migrantenorganisationen zum Thema „Gleichstellung in der Migrations- und Integrationspolitik“. Auch wir haben an der NAP-I Sitzung (Nationaler Aktionsplan Integration) teilgenommen und mitgewirkt.

„Nur mit Frauen gelingt Integration“ – so beginnt der Instagram Post der Vertreterinnen unter dem Gruppenfoto zur gemeinsamen Sitzung. Thematisiert wurden u.a. die Probleme und Hürden für geflüchtete Frauen auf dem Arbeitsmarkt. „Dabei sind es gerade sie, die Mütter, die den Integrationserfolg der nächsten Generation prägen“, heißt es. „Auch wenn wir neue politische Maßnahmen und Regelungen rund um Integration diskutieren, dürfen die Frauen nicht fehlen“, betonten die Vertreterinnen der Migrantendachorganisationen. Und das Thema ist von öffentlichem Interesse: Erst kürzlich haben über 20 Frauen im Kanzleramt über ihre Forderungen für eine bessere Integrationspolitik diskutiert.

Gleichstellung bedeutet aktives Handeln zum Abbau von Benachteiligungen und umfasst die Beseitigung bestehender Nachteile – das ist ein verfassungsmäßiger Auftrag. In diesem Rahmen wurde auch in der NAP-I Sitzung über die Hindernisse, Erfordernisse und künftige Handlungsfelder diskutiert. Kritisiert wurde u.a. der Mangel an gendersensiblen und interkulturellen Strukturen sowie die eingeschränkte Repräsentanz und Teilhabe von Frauen. Zudem wurde hervorgehoben, dass die Leistungen und Potentiale der Migrantinnen nicht genügend Beachtung in der Öffentlichkeit finden. Ein Abbau dieses defizitären Blicks auf Migrantinnen sollte ein Ziel sein sowie Programme zur Förderung von Migrantinnen in allen gesellschaftlichen Bereichen zu installieren, beispielsweise durch zielgerichtetes Coaching.

Wertedialog mit Faisal Hamdo

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Wertedialog mit Faisal Hamdo

Das erste Kietzfest vom 21. Juni 2019 am Nikolsburger Platz in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf war ein großer Erfolg: Zahlreiche Interessenten und Nachbarn aus dem Bezirk waren vor Ort. Jeder Sitzplatz war besetzt. Auch Faisal Hamdo, der deutsch-syrische Autor des Buches „Fern von Aleppo“ war zu Gast.

Das Kietzfest fand im Rahmen der Fête de la Musique am Nikolsburger Platz statt – direkt neben dem Pangea-Haus, dem interkulturellen Begegnungszentrum Berlins. Organisiert wurde das Event von verschiedenen Migrantenorganisationen, u.a. der Iranischen Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD).

Eröffnet wurde die Veranstaltung um 15 Uhr durch eine Tanzgruppe der Kita Aventura. Zahlreiche Stände mit Getränken und Speisen aus aller Welt luden zu einer kulinarischen Reise ein. Begleitet wurde das interkulturelle Fest von einem durchgängigen Musik- und Bühnenprogramm. Am späten Nachmittag trat Faisal Hamdo, der Autor des Buches „Fern von Aleppo – Wie ich als Syrer in Deutschland lebe“ in einen Wertedialog mit der Nachbarschaft. Der junge Buchautor und Physiotherapeut erzählte über seine anfänglichen Erfahrungen in Deutschland und sprach voller Humor über die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und Syrien. Das Gespräch mit Herrn Hamdo fand im Rahmen des neuen IGD Projekts „Deine Werte – Meine Werte – Unsere Werte“ statt und wurde von Projektleiter und Geschäftsführer Dirk Tröndle organisiert. Weitere Dialogformate und Veranstaltungen dieser Art sind bereits geplant.

1. Kietzfest auf dem Nikolsburger Platz

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1. Kietzfest auf dem Nikolsburger Platz

 

Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns am 21. Juni 2019 das 1. Kietzfest auf dem Nikolsburger Platz in Charlottenburg-Wilmersdorf zu feiern. Anlässlich des bekannten Berliner Festes „Fête de la Musique“ erwartet Sie bei uns ein vielfältiges Bühnenprogramm. Der Eintritt ist kostenlos.

Interkulturelles Angebot hautnah erleben

Das Pangea-Haus ist nicht nur der Sitz der Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD), sondern beherbergt als interkulturelles Begegnungszentrum eine große Zahl an weiteren Vereinen, Beratungsangeboten und Migrantenorganisationen. Am 21. Juni 2019 können Sie an dem interkulturellen Angebot von 15 Uhr bis spät in den Abend hinein teilhaben. Geplant sind unterschiedlichste musikalische Darbietungen aus unterschiedlichsten Ländern und Regionen sowie ein Wertedialog mit Buchautor Faisal Hamdo.

Deutsch-syrischer Buchautor zu Gast

Faisal Hamdo selbst ist vor über vier Jahren aus Syrien (Aleppo) geflohen und hat in Deutschland eine neue Heimat gefunden sowie das Buch „Fern von Aleppo“ veröffentlicht. In diesem erzählt er mit viel Humor von seinem neuen Leben in Deutschland sowie von seiner Faszination für die deutsche Sprache. Er war bereits im Rahmen eines Erzählsalons bei uns zu Gast und freut sich diesmal auch Sie beim Wertedialog kennenzulernen.

Auf dem Kietzfest werden Sie eine kulinarische Vielfalt an Speisen und Getränken finden sowie Spiele, Tombola und ein Programm für Kinder. Die Auftaktveranstaltung findet am 20. Juni 2019 in der Altstadt Köpenick ab 18 Uhr statt.

Gefördert durch:

Programm für das 1. Kietzfest am 21.6.2019

 

Fachgesprächsreihe des Bundesinnenministeriums

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Fachgesprächsreihe des Bundesinnenministeriums

Ehsan Djafari, der Vorsitzende der Iranischen Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD), nahm am 24. Mai 2019 an der Fachgesprächsreihe mit Migrantenorganisationen teil. Veranstaltet wurde diese vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI).

Staatssekretär Dr. Kerber hatte zum ersten Termin dieser Fachgesprächsreihe eingeladen. Unter seiner Leitung sollte sich das Treffen mit der Gestaltung der Heimat befassen und dabei verschiedenste Themen zum Inhalt haben. Dazu gehörten u.a. die gemeinsame Gestaltung der Heimat und mehr Teilhabechancen, z.B. durch Möglichkeiten der Beteiligung an Entscheidungsprozessen auf Bundesebene oder kommunaler Ebene. Auch die Rolle von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt wurde diskutiert.

Darüber hinaus stand auch das Thema politische Bildung auf der Agenda sowie die Rolle von Sport für die Gesellschaft. Weitere Themen waren die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse sowie die Stadtentwicklung, vor allem unter dem Gesichtspunkt der „sozialen Stadt“.

Die IGD wird seit Dezember 2017 im Rahmen der Strukturförderung der Migrantenorganisationen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefördert.

 

IGD bei der Verbandsakademie zu Finanzen

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IGD bei der Verbandsakademie zu Finanzen

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) hat am 15. und 16. Mai 2019 an der 3. IMAP Verbandsakademie und Schulung zu den Themen Finanzen & Controlling teilgenommen.

Das Beratungsinstitut IMAP schulte in dieser 3. Verbandsakademie die teilnehmenden Migrantenorganisationen in finanziellen und buchhalterischen Fragen und widmete sich insbesondere den Themen Projektantrag und Prozessoptimierung. Dies wurde sowohl durch fachspezifischen Input als auch durch praktische Fallbeispiele und gemeinsame Übungen umgesetzt. Die einzelnen Prozesse in den Migrantenorganisationen wurden exemplarisch analysiert und diskutiert.

Eine Chance für die Migrantenorganisationen in Deutschland: Die Strukturförderung des BAMF und BMI wird fortgesetzt

Auch das BAMF hat mit Frau Chlihi und Herrn Beese bei der Verbandsakademie des Beratungsinstituts IMAP mitgewirkt und eine neue Entscheidung verkündet. Diese sieht vor, dass die Förderung im Rahmen der Strukturförderung um bis zu maximal 6 Jahre verlängert werden kann. So soll nach der ersten Phase der Strukturförderung eine 3-jährige Phase zur Stabilisierung folgen und sich nach diesen drei Jahren eine Option zur weiteren Förderung um drei Jahre anschließen, bei der die Strukturen nachhaltig ausgebaut und verfestigt werden können.

Die Fortführung der Strukturförderung hängt von der Erfüllung der Zielvereinbarungen ab und muss erneut beworben werden.

Für uns als IGD ist das eine große Chance unsere bereits begonnene Arbeit weiter fortzusetzen. Dank der Strukturförderung waren wir in der Lage einige Regionalkonferenzen im gesamten Bundesgebiet zu verwirklichen und im Zuge dessen Gespräche mit unterschiedlichsten iranisch- und afghanischstämmigen Vereinen zu führen. Zudem setzten wir diverse Veranstaltungsformate wie Weiterbildungen oder Erzählsalons um und warben mehrere Projekte ein. Somit können wir seit Eröffnung unserer Geschäftsstelle auf einen erfolgreichen Start zurückblicken.

Die Veranstaltung fand in der WeiberWirtschaft statt, Europas größtem Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum. 

Medienexpertin Prasanna Oommen zu Besuch bei der IGD

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Medienexpertin Prasanna Oommen zu Besuch bei der IGD

 

Die Medienexpertin Prasanna Oommen hat die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) am 17. Mai 2019 besucht und hinsichtlich einer professionelleren Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikationsstrategie beraten.

Die gebürtige Kölnerin lobte unsere Fortschritte im Zuge der Strukturförderung. Die IGD hat seit Eröffnung der Geschäftsstelle eine neue Webseite, professionelle Druckmittel und die Öffentlichkeitsarbeit auf stabilere Beine gestellt, beispielsweise durch zahlreiche Veranstaltungen, stetige Social Media Arbeit und aktive Gremienarbeit in diversen Dachverbänden und politischen Institutionen. Zudem ist die erfolgreiche Projektarbeit der IGD hervorzuheben: es wurden bereits einige Projekte akquiriert, gestartet und umgesetzt.

Frau Oommen stellte die Arbeit und Kommunikationsstrategie der IGD jedoch auf den Prüfstand und erarbeitete gemeinsam mit dem Vorstand und der Geschäftsstelle der IGD neue Lösungen und Möglichkeiten einer noch professionelleren, nachhaltigeren Öffentlichkeitsarbeit. Potentiale sollten zielgruppengerecht ausgeschöpft werden, um den Interessen und Bedarfen der Mitglieder*innen und Mitgliedsvereinen noch besser gerecht zu werden.

 

Porträt: Prasanna Oommen, Copyright: Maj Rutten

Prasanna Oommen ist seit knapp 20 Jahren als Öffentlichkeitsarbeiterin und Moderatorin tätig und hat in verschiedensten Institutionen gearbeitet – u.a. hat sie den öffentlichkeitswirksamen Auftritt der Strategieentwicklung der Neuen Deutschen Medienmachern entscheidend mit mitgestaltet. Frau Oommen begleitet die IGD neben dem Beratungsinstitut IMAP im Rahmen der Strukturförderung und berät uns bei der Optimierung und Verstetigung unserer Öffentlichkeitsarbeit.

Das umfassende Begleitprogramm wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefördert.

 

 

Regionalkonferenz der Iraner*innen und Afghan*innen in Frankfurt

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Regionalkonferenz der Iraner*innen und Afghan*innen in Frankfurt

 

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) veranstaltete die vorerst letzte Regionalkonferenz. Diese tagte am 11. Mai 2019 in Frankfurt am Main. Es kamen wieder iranisch- und afghanischstämmige Vereinsvertreter aus der Region zusammen – diesmal aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Moderiert wurde die Konferenz von der deutsch-iranischen Moderatorin Susan Zare, die u.a. für den Deutschlandfunk tätig ist.

Regionalkonferenzen im gesamtem Bundesgebiet

Nach vier erfolgreichen Konferenzen in Hamburg (Nord), NRW, Berlin (Ost) und München (Süd) bestand auch diesmal wieder das Ziel darin, im Rahmen einer Zukunftswerkstatt Kooperationschancen und Herausforderungen bei der Vernetzung iranischstämmiger Vereine zu erkennen und Chancen für eine Zusammenarbeit zu finden.

Digitalisierung und Jugend als Motor der Vereinsarbeit

Die jüngste Teilnehmerin der Konferenz war 13 Jahre alt, ihre Schwester 15. Thematisiert wurde hierbei die elementare Rolle des Nachwuchses für eine nachhaltige Vereinsarbeit. Jugendliche sollten nach Meinung der meisten Teilnehmer schon frühzeitig in die Vereinsarbeit eingebunden und die iranische Kultur sollte „attraktiv“ und „modern“ vermittelt werden.

Wichtige Themen für die gesamte Gesellschaft

Dabei sollten nicht nur Iraner*innen und Afghan*innen erreicht werden, sondern ein multikulturelles Publikum: Migrant*innen, Geflüchtete und die Aufnahmegesellschaft. Hierzu wäre eine bessere Öffentlichkeitsarbeit, z.B. durch digitale Medien, ein Zusammenwirken der Vereine und soziale Online-Netzwerke notwendig.

Einige Teilnehmer sprachen mit Bezug auf diese Themen wie auch in anderen Konferenzen von der zentralen Bedeutung eines bundesweiten Dachverbandes. Interessen und Kräfte sollten deutschlandweit gebündelt werden, wobei das Subsidiaritätsprinzip weiterhin gelten soll: Landesvertretungen und lokale Verbände sollten selbst regeln, was sie besser vor Ort bewältigen können.

Wie geht es weiter?

Die IGD wird nach den Regionalkonferenzen überregionale Workshops, Arbeitsgruppen und eine Bundeskonferenz planen. Die bundesweite Vernetzung und der gegenseitige Austausch soll hierbei stets im Vordergrund stehen.

Sollten Sie sich für die weitere Arbeit der IGD und aktuelle Veranstaltungen des Vereins interessieren, so können Sie uns jederzeit unter info@iranischegemeinde.de kontaktieren oder sich auf unserer Startseite für unseren Newsletter eintragen.

 

IGD ab sofort Einsatzstelle des BFD

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Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) ist ab sofort anerkannte Einsatzstelle des BFD (Bundesfreiwilligendienst) und kann somit BFDler*innen beschäftigen. Träger der IGD ist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND).

Was ist der BFD?

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist ein Angebot an Frauen und Männer jedes Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz.

Warum BFD?

Freiwilliges Engagement ist gerade auch für die Engagierten ein großer persönlicher Gewinn: Junge Menschen sammeln praktische Erfahrungen und Kenntnisse und erhalten erste Einblicke in die Berufswelt. Ältere Menschen geben ihre reichhaltige Lebenserfahrung an andere weiter, können über ihr freiwilliges Engagement auch nach dem Berufsleben weiter mitten im Geschehen bleiben – oder nach einer Familienphase wieder Anschluss finden. 

 

Stammtisch der jungen Deutsch-Iraner*innen

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Stammtisch der jungen Deutsch-Iraner*innen

2. Stammtisch der Deutsch-Iraner in einem Restaurant in Berlin, 25. April 2019

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) veranstaltete bereits zwei Stammtische, um junge Deutsch-Iraner in Berlin zu vernetzen sowie den Austausch unter ihnen zu fördern. Unter den Teilnehmern war auch der deutsch-iranische Schauspieler Hadi Khanjanpour.

Beim Stammtisch am 25. April 2019 kamen rund 16 Teilnehmer zusammen, darunter Studenten, Berufstätige und Künstler, wie auch Hadi Khanjanpour, einer der Hauptdarsteller des Berlinale Kinofilms „Die defekte Katze“.

Organisiert wurden die bisher zwei Stammtische von Dario Mohtachem, dem stellvertretenden Geschäftsführer der IGD. Er stellte die aktuelle Arbeit der IGD vor. Seit Ende 2017 wird die IGD im Rahmen einer Strukturförderung vom BAMF und BMI unterstützt. Im Zuge dieser Förderung hat die IGD im Jahr 2018 zahlreiche Gespräche im gesamten Bundesgebiet geführt und Regionalkonferenzen veranstaltet, um die Bedarfe und Interessen der iranischen Community Deutschlands zu besser zu verstehen. Eine Herausforderung, die von vielen Iranerinnen und Iranern artikuliert wurde, war die Aktivierung der jungen Generation, da ohne den Nachwuchs eine nachhaltige Vereinsarbeit nicht möglich ist.

Die meisten der Teilnehmer sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Sie sprechen akzentfrei deutsch und empfinden Deutschland als ihre Heimat. Zugleich möchten sie ihre iranische Identität nicht missen. Sie sind weder das eine, noch das andere: Sie sind hybride Identitäten, die in zwei Kulturen beheimatet sind. „Der Stammtisch ist eine tolle Chance zur Vernetzung und um unsere iranische Kultur nicht aufzugeben, sondern an unsere Kinder weiterzugeben“, betonte eine der Teilnehmerinnen.

Die neue Projektleiterin der IGD für das „Patenschaftsprojekt Vitamin P“ nutzte die Gelegenheit, um das Projekt vorzustellen und potentielle Mentoren und Mentees zu finden.

Wer sich für weitere Stammtische und Treffen der jungen Deutsch-Iraner interessiert, kann sich jederzeit an Dario Mohtachem wenden (dario.mohtachem@iranischegemeinde.de).

1. Stammtisch der jungen Deutsch-Iraner am 14.03.2019