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Eröffnung eines kulturspezifischen Hospizes in Mahlow

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Eröffnung eines kulturspezifischen Hospizes in Mahlow

In Blankenfelde-Mahlow (Brandenburg) ist das erste „kultursensible Hospiz“ für schwer kranke Menschen eröffnet worden. Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) war auch vor Ort und hat die Einrichtung besucht, die bundesweit „Pilotcharakter für die Versorgung von Migrantinnen und Migranten hat“. Sie steht allen Menschen offen, „egal wo sie ihre kulturellen und religiösen Wurzeln haben“, wie Linken-Politiker und Staatssekretär Andreas Büttner anlässlich der Eröffnung sagte.

In der Einrichtung können zwölf Patientinnen und Patienten versorgt werden. Zusätzlich gibt es Unterbringungsmöglichkeiten für Angehörige. Die Mitarbeiter des Hospizes sprechen außer Deutsch auch Türkisch, Arabisch, Englisch und Französisch, um somit besser auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten eingehen zu können und sprachliche wie kulturelle Barrieren zu überwinden.

Träger des Hauses ist der Pflegedienst Deta-Med, dessen Schwerpunkt die kulturspezifische Pflege unter Berücksichtigung kultureller und individueller Bedürfnisse ist. Als Projektpartnerin hat unser Partner BAGIV (Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände e.V.) das Vorhaben beraten und unterstützt.

Nare Yesilyurt, Geschäftsführerin von Deta-Med, sagte: „Mythologie verbindet uns Menschen miteinander, Religionen trennen uns voneinander. Deshalb habe ich aus der Mythologie den Pfau als Symbol für Unsterblichkeit und Gruß aus dem Paradies genommen. Kraniche symbolisieren Wachsamkeit, sie tragen auf ihren Rücken die Seelen der Toten in den Himmel und kehren wieder.“

Die Räume und Fassade wurden künstlerisch gestaltet. Fassade und Dach zieren große Mosaiken von Kranichen und Pfauen.

 

Strategieworkshop der Iranischen Gemeinde

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Strategieworkshop der Iranischen Gemeinde

 

Am 15. Dezember 2018 fand der Strategieworkshop der Iranischen Gemeinde statt. Unsere Mitglieder wurden in den Prozess der Strategieentwicklung involviert. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prozesscoach Norbert Poppe. Im Zuge der Strukturförderung für Migrantenorganisationen ist die IGD auf dem Weg ein bundesweit agierender Verband zu werden, wodurch sich neue Strukturen und Landesverbände herausbilden werden.


Die Iranische Gemeinde wird Mitglied im BBT

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Die Iranische Gemeinde wird Mitglied im BBT

 

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) ist neben dem Zentralrat der Serben in Deutschland e.V. (ZSD) neues Mitglied des Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt). Die bbt-Mitgliederversammlung fand am 13. Dezember 2018 in der Hauptstadtrepräsentanz der Generali Deutschland AG in Berlin statt. Künftige Arbeitsschwerpunkte werden vor allem struktureller Rassismus im Bildungssystem, Lehrer*innenaus- und -fortbildung, politische Bildung sowie Institutionalisierung der Einbeziehung von Eltern im Bildungssystem sein.

Regionalkonferenz Ost: Zukunftswerkstatt der Iraner*innen in Berlin

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Regionalkonferenz Ost: Zukunftswerkstatt der Iraner*innen in Berlin

 

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) veranstaltete am 08. Dezember 2018 die dritte Regionalkonferenz – diesmal in Berlin. Viele gemeinsame Interessen wurden sichtbar und spannende Ideen für Iranerinnen und Iraner in Deutschland wurden im Rahmen einer Zukunftswerkstatt diskutiert. Moderiert wurde die Konferenz von Cornelia von der Heydt, von der Bürgerstiftung in Hamburg.

Nach den Erfolgen in Hamburg und NRW trafen sich Vorsitzende, Vorstände sowie Vertreter iranischstämmiger Vereine und Organisationen aus dem Osten Deutschlands, insbesondere aus Berlin.

Das Ziel der Regionalkonferenz bestand wie zuvor auch darin, im Rahmen einer Zukunftswerkstatt Kooperationschancen und Herausforderungen bei der Vernetzung iranischstämmiger Vereine auf Landes- und Bundesebene allgemein und unter dem besonderen Aspekt der Flüchtlingsarbeit zu erkennen und Chancen für eine Zusammenarbeit zu finden. Unter den Teilnehmern waren Vereinsvertreter, die in unterschiedlichsten Branchen tätig sind. Ärzte, Bauingenieure, Taxiunternehmer, Künstler sowie viele andere tauschten sich über potentielle Angebote für die iranischstämmige Community aus.

Im Gespräch war beispielsweise ein Iranisches Kulturhaus mit Freizeit-, Beratungs-, Kultur- und Netzwerkangeboten für iranischstämmige Menschen sowie für die Mehrheitsgesellschaft zum Wertedialog. Die Teilnehmer zeigten zudem Interesse daran, iranische Kultur- und Neujahrsfeste wie Yalda und Nourouz gemeinsam zu feiern. Für sichtliche Begeisterung sorgte auch der Vorschlag eines deutsch-iranischen Rundfunks.

Die IGD wird am 23. Februar 2019 in München ihre Regionalkonferenz Süd und voraussichtlich im April des nächsten Jahres eine Regionalkonferenz in Mitteldeutschland, vorrangig im Rhein-Main-Gebiet, organisieren. Sollten Sie sich als Vertreter eines Vereins oder einer Organisation dafür interessieren, können Sie uns gerne unter info@iranischegemeinde.de kontaktieren.

Erzählsalon mit Ali Djan: Ein Analphabet, der Buchautor wurde

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Hassan Ali Djan wurde 1989 in Almitu, einem kleinen Dorf in Afghanistan, geboren. Im Alter von 11 Jahren musste er als ältester Sohn seine Geschwister ernähren. Mit 16 floh der damalige Hirte schließlich über die Türkei und Griechenland nach München, wo er heute auch lebt – seit 2015 mit deutscher Staatsbürgerschaft.

Einst war Herr Djan Analphabet. Dann wurde er zum „Wirtschaftsflüchtling“ aus Afghanistan. Heute ist er Autor des Buches „Afghanistan. Deutschland. Ich“, worin er über seine Flucht in ein neues Leben schreibt. Der junge Deutsch-Afghane war mit seiner Lebensgeschichte bereits bei zahlreichen Veranstaltungen präsent und auch im Fernsehen bei der Abendschau zu sehen.

Zuletzt, am 7. Dezember 2018 war er als Referent bei unserem Erzählsalon,

den wir gemeinsam mit der Evangelischen Kirche und dem Pangea-Haus veranstalteten. Nach dem Erfolg der ersten Buchbesprechung mit Faisal Hamdo sorgte auch Herr Djans Biographie für reges Interesse unter den Teilnehmern. Der ehemalige Hirte hat inzwischen einen Hauptschulabschluss, eine abgeschlossene Lehre und eine eigene Wohnung. Aktuell absolviert er seinen Meister als Elektriker. Beim Erzählsalon sprach er über seine Flucht, seine Anfänge in München und sorgte durch witzige Anekdoten aus seiner neuen Heimat Deutschland für sichtbares Schmunzeln im Publikum.

Ziel des Erzählsalons war ein Wertedialog auf Augenhöhe im Kiez, um Raum zu schaffen für persönliche Begegnungen und Dialog zwischen Geflüchteten, Menschen mit Migrationshintergrund und der Mehrheitsbevölkerung, statt einseitig Werte zu vermitteln.

3. Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen in Berlin

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3. Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen in Berlin

 

Am 7. Dezember 2018 tagte die 3. Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen (BKMO) in der neuen Neuen Mälzerei in Berlin Friedrichshain, um einen neuen Vertreter*innenrat der BKMO zu wählen. Auch die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) war dabei.

Die BKMO als solche, ist ein Novum in der politischen Landschaft der Bundesrepublik Deutschland. Erstmals treffen sich unterschiedlichste Migrantenorganisationen in regelmäßigen Diskussionsforen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und um sich zu vernetzen. Ziel ist es, den Migrantencommunities auf politischer Ebene eine stärkere, gebündelte Stimme zu verleihen und zu einer vielfältigeren Politik und Gesellschaft beizutragen.

Während bei der 2. BKMO am 4.-5. Juni 2018 thematische Arbeitsgruppen und der Beschluss einer gemeinsamen Geschäftsordnung im Vordergrund standen, wurde diesmal ein neuer Vertreter*innenrat gewählt, der aus maximal 7 Frauen und maximal 6 Männern bestehen sollte. Dieser Rat soll als Ansprechpartner und Sprachrohr der BKMO fungieren und die Belange der BKMO nach außen vertreten. Dabei ist der Vertreter*innenrat stets an die thematischen Beschlüsse und Schwerpunkte der BKMO gebunden.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Susanna Steinbach, der Geschäftsführerin der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V. (TGD). Ehsan Djafari, Vorstandsvorsitzender der IGD führte neben Galina Ortmann vom Ägyptischen Haus Deutschland e.V. in die 3. BKMO ein und begrüßte die Teilnehmer. Vor Ort versammelten sich unterschiedlichste Migrantenorganisationen und Dachverbände, die bundesweit agieren.

Nach einem regen Austausch der Teilnehmer untereinander und drei Impulsreferaten mit anschließender Fishbowl-Diskussion wurde schließlich die Wahl durchgeführt. Zuvor wurde die Wahlkommission gewählt, die sich aus folgenden Kandidaten zusammensetzte: Robert Werner, Bundesgeschäftsführer der djo (Deutsche Jugend in Europa, Bundesverband e.V.), Dario Mohtachem, stellvertretender Geschäftsführer der IGD sowie Breschkai Ferhad von NEMO (Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V.) und Emine Sahin von der TGD.

Der Vertreter*innenrat wurde aus einem breiten Pool an Kandidaten für ein Jahr gewählt und besteht aus folgenden 7 Personen:

  • Susanna Steinbach von „neue deutsche organisationen e.V.“ (NDO)
  • Karen Taylor von „EACH ONE TEACH ONE e. V.” (EOTO)
  • Cihan Sinanoglu von “Türkische Gemeinde in Deutschland e. V.“ (TGD)
  • Marianne Ballé Moudoumbou von „Pan African Womens Empowerment and Liberation Organisation e. V.” (PAWLO)
  • Natalia Roeßler vom „Bundesverband russischsprachiger Eltern e. V.“ (BVRE)
  • Hamidou Bouba vom „Verband für interkulturelle Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity e. V.“
  • Kamila Schöll – Mazurek vom „Polnischen Sozialrat e.V.“

Iranische Gemeinde besucht Omid Nouripour MdB im Bundestag

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Iranische Gemeinde besucht Omid Nouripour MdB im Bundestag

 

Vertreter der iranischen Gemeinde treffen den Grünen-Fraktionssprecher für Außenpolitik und Obmann im Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Omid Nouripour MdB. Im Rahmen eines Gedankenaustauschs berichtete die Iranische Gemeinde über aktuelle verbandsinterne Entwicklungen und anstehende Projekte, insbesondere zu den Überlegungen der Stärkung von Landes- und Bundesstrukturen sowie strategischen Überlegungen. Omid Nouripour MdB zeigte sich den Erläuterungen sehr aufgeschlossen. Beide Seiten verabredeten einen regelmäßigen Austausch zu unterschiedlichen Aspekten und Fragestellungen.

Wertedialog in der Nachbarschaft: Erzählsalon mit Hassan Ali Djan

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im Rahmen eines Wertedialogs auf gleicher Augenhöhe zwischen Geflüchteten, Migranten und der Kiezbevölkerung organisieren wir gemeinsam mit der Evangel­ischen Kirchengemeinde, dem Integrationsbüro des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und dem Pangea-Haus Verein am Hohenzollernplatz am 07.12.2018 ab 19 Uhr eine Buchbesprechung und einen Erzählsalon für werteorientierte Debatten zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen.

Als Gast begrüßen wir Ali Djan, den Autor des Buches „Afghanistan. Deutschland. Ich.“ Wir möchten mit Herrn Djan eine Wertedebatte begleiten, die gerade in Zeiten mutipler Identitäten, in denen wir über Zugehörigkeit und Heimat reden, mit allen Teilen der Gesellschaft im Dialog und auf gleicher Augenhöhe stattfinden sollte.

Der Eintritt ist frei, jeddoch bitten wir um eine Voranmeldung per Email unter:
info@iranischegemeinde,de

Betreff: Anmeldung für den Erzählsalon am 07.12.2018

 

Wertedialog in der Nachbarschaft: Erzählsalon mit Faisal Hamdo

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Wertedialog in der Nachbarschaft: Erzählsalon mit Faisal Hamdo

 

Im Rahmen eines Wertedialogs auf gleicher Augenhöhe zwischen Geflüchteten, Migranten und der Kiezbevölkerung organisieren wir gemeinsam mit der Evangelischen fand heute einen Erzählsalon und eine Buchbesprechung zum Thema: „Werteorientierte Debatten zu Familie und Altern“ statt. Als Gast war Herr Faisal Hamdo, den Autor des Buches „Fern von Aleppo“ eingeladen.