Projekte




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Projekte & Projektpartner

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) initiieren und gestalten vielfältige Projekte auf Bundes-, Landesebene und Bezirksebene. Die IGD ist der erste iranischstämmige Verein Deutschlands, der mit Sitz in Berlin auf Bundesebene mit zahlreichen Akteuren sowie Fördergebern zusammenarbeitet. Somit gestaltet die IGD die Migrations-, Integrations- und Flüchtlingspolitik Deutschlands aktiv mit, beispielsweise auch durch die Teilnahme an verschiedenen Arbeitsgruppen des NAPI (Nationaler Aktionsplan Integration). Hier finden Sie einen Überblick über unsere aktuellen Projekte, Unterstützer und Projektpartner.

Aktuelle Projekte

Strukturförderung von Migrantenorganisationen

Die IGD wird seit Dezember 2017 im Rahmen der Strukturförderung von Migrantenorganisationen vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert. Ziel dieser Förderung ist bis 2020 der Aufbau einer Geschäftsstelle, der bundesweite Ausbau sowie die Professionalisierung der Vereinsstrukturen und Aktivitäten. Darüber hinaus beabsichtigt die IGD das Potential Ehrenamtlicher auszuschöpfen sowie durch durch diverse weitere Projekte und Förderungen die Integration eines jeden Einzelnen, vor allem iranisch- und afghanischstämmiger Menschen, zu befördern. Weiterhin bietet die IGD Multiplikatorenschulungen und Workshops für Vereine, vorrangig iranisch- und afghanischstämmige Vereine an, um diese weiterzubilden und zu professionalisieren.

Neben der IGD wurden 6 weitere Migrantenorganisationen unterstützt. Die Migrantenorganisationen sind als ideale Partner für politische Akteure und Zivilgesellschaft sowie als Brückenbauer unerlässlich, um die Integrationsarbeit in Deutschland voranzutreiben. Sie stehen wie die IGD in Kontakt zu politischen Entscheidungsträgern einerseits und verstehen andererseits die sprachlichen und kulturellen Codes der eigenen Community.

Patenschaftsprojekt „Vitamin P:
Chancenpartnerschaften im Übergang zwischen Schule und Beruf“

Zusammen mit dem VIW (Verband für interkulturelle Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity e.V.) setzt die IGD das „Patenschaftsprojekt Vitamin P – Chancenpartnerschaften im Übergang zwischen Schule und Beruf“ um. Im Rahmen dieses Projekts sollen in den kommenden drei Jahren in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Neukölln bis zu 300 Patenschaften entstehen. Zielgruppe für die sogenannten Chancenpartnerschaften sind unbegleitete Geflüchtete und als neue Zielgruppe, die heterogene Gruppe der Menschen aus bildungsbenachteiligten Lebensumständen. Das Projekt zielt somit auf junge Menschen und Jungerwachsene (14-27), die noch über keinen oder nur niedrigen Bildungsabschluss verfügen.

Das Patenschaftsprogramm Vitamin P ist Teil des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“ und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Für das Projekt haben wir eine(n) Projektleiter(in) gesucht.

Ehrenamtler mit Migrationshintergrund im Einsatz für Flüchtlinge

Die IGD ist Mitglied im Dachverband BAGIV (Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände e.V.) und arbeitet im Zuge dessen am Projekt „Ehrenamtler mit Migrationshintergrund im Einsatz für Flüchtlinge“ mit, das mit fünf Bundesverbänden und Partnern bundesweit umgesetzt wird. Das Projekt setzt sich zum Ziel mindestens 10-15 ehrenamtliche Flüchtlingsbeauftragte bei iranisch- und afghanisch-stämmigen Vereinen bundesweit zu installieren und sie in diversen Aufgaben der niedrigschwelligen Flüchtlingsarbeit fortzubilden.

Zur Umsetzung dieses Projektvorhabens hat die IGD eine(n) Flüchtlingskoordinator(in) gesucht.

Flucht gestern und heute:
Iranischstämmige Künstler, Literaten und Kulturschaffende als Narrativ der Berliner Migrationsgeschichte

Die IGD hat das Projekt „Flucht gestern und heute – Iranischstämmige Künstler, Literaten und Kulturschaffende als Narrativ der Berliner Migrationsgeschichte“ initiiert. Das Projekt wird durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen der Förderung zeitgeschichtlicher und erinnerungskultureller Projekte 2019 gefördert.

Warum ist das Thema für uns und auch für die deutsche Migrations- und Integrationspolitik spannend?
Spricht man in Deutschland und Berlin von Migration, so treten oft die Bilder der Arbeitsmigration und die Schicksale der Arbeitsmigranten aus den 1960er Jahren in den Vordergrund. Dabei ist die klassische Arbeitsmigration aus diesen Jahren heutzutage längst einer modernen Form von Mobilität gewichen. Unter Einfluss der aktuellen Flüchtlingsbewegungen weltweit und in Europa möchte die IGD mit diesem Projekt einen Beitrag zu einer differenzierten Sicht von Mobilität und Migration unter Gesichtspunkten der Diversität leisten.

Berlin ist nach Hamburg und NRW einer der Hot-Spots in Deutschland, in denen zahlenmäßig die meisten Iraner*innen leben. Die Iran-stämmige Bevölkerung in Berlin wird nach offiziellen Berechnungen mit bis zu 25.000 Menschen beziffert. Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die Lokalisierung von Kunst- und Kulturschaffenden Berliner*innen mit sogenanntem, iranischstämmigen Migrationshintergrund. Interviews mit 15-25 Personen dieser Gruppe sollen multimedial in Form einer Wanderausstellung aufbereitet und in einer Ausstellungseröffnung im November 2019 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Zur Umsetzung dieses Projektvorhabens haben wir eine(n) Projektkoordinator(in) in Form eines Werkvertrags gesucht.

Unsere Förderer

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