Eröffnung der Geschäftsstelle der Iranischen Gemeinde in Deutschland e.V.

Geschaeftsfuehrer

Die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) hat seit dem 01. Februar 2018 eine hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle im Pangea-Haus, dem interkulturellen Begegnungszentrum Berlins in der Trautenaustraße 5 in 10717 Berlin, welche mit den Herren Dirk Tröndle (Geschäftsführer) und Dario Mohtachem (stellv. Geschäftsführer) professionell besetzt wurde. Somit ist die IGD eine von sieben Organisationen, die seit Dezember 2017 für eine Dauer von 3 Jahren vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Rahmen der Strukturförderung von Migrantenorganisationen im Bereich der Flüchtlingshilfe gefördert wird.

Dirk Tröndle war zuletzt Geschäftsführer bei der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung und zuvor lange in der politischen und gesellschaftspolitischen Bildungs- und Projektarbeit tätig. Dario Mohtachem war Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Verbands der Migrantenwirtschaft e.V., Chefredakteur und Herausgeber des Online-Magazins migration-business und hat sich als Politikwissenschaftler schwerpunktmäßig mit ethnischen Minderheiten, bikulturellen Identitäten, Migration und Integration auseinandergesetzt.

Die IGD plant mit dieser Förderung eine Professionalisierung ihrer Aktivitäten im Be­reich der Flüchtlingshilfe und die weitere Ausschöpfung des Potenzials Ehren­amtlicher in diesem Bereich. Weitere zentrale Arbeitsfelder der Geschäftsstelle stellen die nachhaltige Stärkung und Beförderung der institut­io­nellen Strukturen der Iranischen Gemeinde auf der Bundes- und Landesebene dar, damit Iranischstämmige und ihre Interessen stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Zudem will die IGD in den klassischen Bereichen der Integration mit Projekten stärker partizipieren und sich in migrations- und integrationspolitischen Debatten stärkeres Gehör verschaffen.

Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD)

Die IGD wurde im Jahr 2010 gegründet. Sie setzt sich satzungsgemäß u.a. für die Stärkung der Interessen von in Deutsch­land lebenden Menschen, insbesondere iranischer Abstammung und deren Unter­stützung in sozialen, kulturellen und politischen Bereichen zur Verbesserung ihrer jeweiligen Lebenssituation sowie der Beförderung ihrer Teilhabe ein. Seit geraumer Zeit bietet die IGD ehrenamtliche Unterstützung für geflüchtete Menschen ins­besondere aus Afghanistan und Iran in allen Facetten und Lebenslagen an.