Die Medienpräsenz der Iranischen Gemeinde in Deutschland gegen das Einreisverbot in die USA

Das vom Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, erlassene Dekret vom 27. Januar 2017 mit der Überschrift „Schutz der Nation vor der Einreise ausländischer Terroristen in die Vereinigten Staaten“ hat die Einreise von Menschen aus 7 Ländern, darunter auch dem Iran, in die USA massiv beschränkt. Dieses Einreiseverbot löste eine große Protestwelle in Amerika und vielen weiteren Ländern aus. In Deutschland und in anderen europäischen Ländern haben sich die Medien sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Dabei erhielt die Iranische Gemeinde in Deutschland mehrere Interviewanfragen, um dieses Dekret aus der Sicht der in Deutschland lebenden Iranerinnen und Iraner zu beleuchten. Wir haben aktiv auf die Anfragen der Medien reagiert und dabei die Rechte der Bürger mit Migrationshintergrund verteidigt.

Die archivierten Berichte und Interviews, zu denen die Mitglieder der Iranischen Gemeinde in Deutschland beitrugen, finden Sie unter den folgenden Links:

 

Ferner strahlten das RBB Inforadio und die italienische Sendung RaiNews24 Interviews mit der Iranischen Gemeinde in ihren Berichten aus. Auch das Reuters TV führte ein Interview mit uns in unserem Büro in Berlin durch.

Über die genannten Sender hinaus kontaktierten uns die folgenden Medien und fragten uns nach Interviewpartnern:

  • Süddeutsche Zeitung
  • Hessischer Rundfunk
  • Stern TV
  • ZDF-Länderspiegel
  • Fritz Radio RBBMitteldeutscher Rundfunk (MDR)

 

In unseren Interviews haben wir das diskriminierende und menschenverachtende Dekret kritisiert und auf dessen nicht unerhebliche, negative Folgen für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland hingewiesen. Dabei wurde die Bundesregierung aufgefordert, sich gegenüber der amerikanischen Regierung für die Rechte ihrer Bürger einzusetzen.

Der Vorstand der Iranischen Gemeinde in Deutschland begrüßt die Urteile der amerikanischen Gerichte zur Aufhebung des umstrittenen Dekrets. Wir werden die künftigen Entwicklungen in diesem Zusammenhang verfolgen und uns weiterhin für die Rechte der diskriminierten Bürger mit Migrationshintergrund einsetzen.

Vorstand der Iranischen Gemeinde